Konstrukteurs- und Fahrertitel: Red Bull hat die etablierte Konkurrenz in der vergangenen Saison nass gemacht. Während Sebastian Vettel nach seinem triumphalen Titelgewinn eine Siegesfeier quer über den Kontinent startete und sich zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten krönte, schaute der Rest in die Röhre und hofft nun auf eine erfolgreichere Saison.
Traditions-Teams wie Ferrari und McLaren gingen leer aus, am Ende jubelte nur der Engery-Drink-Hersteller aus Österreich. In nur sechs Jahren hat Red-Bull-Eigentümer und Milliardär Dietrich Mateschitz mit seinem Formel-1-Team geschafft, wovon viele nur träumen.
Ein Umstand, der FIA-Präsident Jean Todt durchaus beeindruckt. "Ich bewundere Mateschitz. Er ist ein Sport-Fanatiker, besonders im Motorsport", fand der Franzose lobende Worte. "Als er in der Formel 1 begonnen hat, dachten viele, dass er keinen Erfolg haben würde. Aber Mateschitz hat gezeigt, was man mit Enthusiasmus, Energie und Hingabe erreichen kann."
Offensichtlich hegt Todt Sympathien für die Bullen und deren überragende Leistungen aus der vergangenen Saison. Auf die Frage, ob der ehemalige Ferrari-Teamchef ein Lieblings-Team habe, antwortete Todt allerdings diplomatisch: "Die längste Saison aller Zeiten neuen Reifen und Regeln wird interessant, einen Favoriten habe ich aber nicht."



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