Romain Grosjean fährt 2011 in der GP2 Asien und auch in der kompletten GP2 Europa-Saison für das Team DAMS. Laut französischen Medienberichten ist zudem ein Engagement als dritter Fahrer für Lotus Renault in der Formel 1 unter Dach und Fach. Bereits zu Ende des Jahres 2009 sprang Grosjean bei einigen Rennen für den geschassten Nelsinho Piquet ein. Damals lief es nicht gut für den Franzosen. Nun will er sich Stück für Stück in die Königsklasse zurück arbeiten.

"2011 wird mein Comeback-Jahr als dritter Fahrer bei Lotus Renault - zudem bestreite ich die ganze GP2 Asien und die reguläre GP2-Saison mit DAMS", gab der 24-Jährige bekannt. "Dritter Fahrer zu sein gibt mir die Möglichkeit viel Erfahrung zu sammeln, im Fahrerlager zu sein und auch zu verstehen, was mir bei meinem ersten Formel-1-Auftritt noch gefehlt hat.", fügte Grosjean hinzu.

Bei seiner Formel-1-Premiere produzierte Romain Grosjean noch relativ viel Kleinholz, Foto: Sutton
Bei seiner Formel-1-Premiere produzierte Romain Grosjean noch relativ viel Kleinholz, Foto: Sutton

"Mein Plan sieht vor 2012 dann wieder Renneinsätze zu bestreiten", erklärte der Lotus-Renault-Pilot zudem. Laut Vertrag kann Grosjean auch 2011 bereits zum Einsatz kommen, sollte einer der beiden Stammpiloten Robert Kubica und Vitaly Petrov ausfallen. Doch auch wenn er noch etwas länger auf eine Rückkehr in die Königsklasse muss, macht sich Grosjean keine Sorgen um seine Zukunft. Auf seine bisherige Karriere bezogen sagte der Franzose: "Man muss im Motorsport immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein." Dem 25-Jährigen war klar, dass er bei seiner ersten Bewährungsprobe 2009 weniger Glück hatte. "Als ich damals zu Renault kam, war das mit dem richtigen Zeitpunkt und Ort definitiv nicht der Fall", stellte er klar.

Grosjean hatte 2009 neben Doppelweltmeister Alonso im unterlegenen Renault selbstverständlich einen schweren Stand. "Was meine Leistung betraf war ich nie darüber beschämt, wie ich mich im Vergleich so geschlagen habe", resümierte der gebürtige Schweizer. "Es war aber natürlich so, dass wir einfach sehr weit hinten standen - wenn man dann im Qualifying und Rennen zwei oder drei Zehntel hinter einem Alonso ist, kann man nicht sagen, dass es so schlecht war", erklärte Grosjean.