Lauda sagt, was er denkt, Foto: Money Service Group
Lauda sagt, was er denkt, Foto: Money Service Group

Niki Lauda ist nicht dafür bekannt, dass er mit seiner Meinung hinter dem Berg hält. Er sagt, was er denkt. Das bekamen schon zahlreiche F1-Piloten zu spüren - selbst ein Michael Schumacher war vor der Kritik des Österreichers nicht sicher. Doch jetzt wagte sich Lauda auf ein anderes Parkett und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der dreifache F1-Champion kritisierte die Teilnahme eines schwulen Promis bei einer österreichischen Tanz-Show und sorgte damit in seiner Heimat für einen Skandal.

"Ich bin empört, dass sich der öffentlich-rechtliche ORF, der ja von unser aller Gebühren finanziert wird, aus reiner Quotengeilheit dafür hergibt, schwules Tanzen zu propagieren", sagte Lauda gegenüber der Tageszeitung Österreich. "Bald kommt die Zeit, da werden wir uns noch alle öffentlich dafür entschuldigen, dass wir heterosexuell sind." Lauda forderte vom ORF den geplanten Männertanz von Alfons Haider zu stoppen.

"Ich will nicht, dass tanzende Schwule wie Alfons Haider Vorbild für die Jugend sind. Ich will auch nicht, dass ich mich eines Tages dafür entschuldigen muss, dass ich heterosexuell bin", stellte Lauda klar. Haider selbst wollte nicht weiter Öl ins Feuer gießen und erklärte nur: "Die Aussagen disqualifizieren sich von selbst. Man muss sie nicht weiter kommentieren."

Sicherlich steckt hinter dem geplanten Männertanz eine clevere PR-Strategie des ORFS, denn "Aufreger" sorgen immer für hohe Einschaltquoten - auch wenn ein schwules Paar in der heutigen Zeit nicht mehr für Aufregung sorgen sollte. Jene, die es dennoch stört, dass zwei Männer miteinander tanzen, sollten einfach die Sendung nicht schauen - so lautet auch unsere Empfehlung an Herrn Lauda.