Mit 163 Punkten holte Renault im vergangenen Jahr Platz fünf in der Konstrukteurswertung. Als Lotus Renault GP hat man sich für die neue Saison höhere Ziele gesteckt. Das Team will am Ende des Jahres unter den Top-3 der Konstrukteurswertung sein. Deshalb ging man laut Technikdirektor James Allison beim Design des R31 einen mutigen Weg.

"Jeder, der den Sport verfolgt, hat gemerkt, dass Wörter wie aggressiv oder mutig bei vielen Teams gefallen sind, wenn es um Lösungen für das Design des Autos ging. Ich denke, wir haben eine Lösung gewählt, die noch mutiger ist", erklärte Allison. Teamchef Eric Boullier hofft auf ein siegfähiges Auto, gibt aber zu, dass diese Aussagen das Team unter Druck stellen.

"Wir wollen gewinnen und in der F1 erfolgreich sein. Aber klar ist, dass je mehr Aufmerksamkeit wir von den Fans, von den Lotus-Leuten sowie den Sponsoren bekommen, desto mehr stehen wir unter Druck", so Boullier. Auch wenn vor dem ersten Test viele Fragen offen sind, geht man bei Lotus Renault GP davon aus, dass man konkurrenzfähiger als 2010 sein wird.