1.773 Sekunden trennten Adrian Sutil und den Trainingsschnellsten Sebastian Vettel in der zweiten Session. Dennoch war der Force India-Pilot durchaus zufrieden mit dem Freien Training und seinem 14. Platz. Im Vergleich zur Konkurrenz sei man zwar auch nicht durch die Updates weiter nach vorne gekommen, dennoch hofft der Deutsche auf einen Einzug ins Q3.

"Im Qualifying soll es regnen, das war schon im Vorjahr gut für mich. 2009 konnte ich von Startplatz drei starten und das könnte ich auch dieses Jahr gebrauchen - nicht zuletzt wegen der Strafe", verriet Sutil. Der Deutsche muss am Sonntag fünf Startplätze in der Startaufstellung zurück. Generell habe er sich zu Saisonbeginn an den Einzug ins Q3 gewöhnt. "Leider haben wir danach etwas verloren. Umso schöner wäre es abschließend ein gutes Resultat in Brasilien und Abu Dhabi einzufahren", verriet der Force India-Pilot.

Reifen stellen kein Problem dar

Von den Reifen erwartet er sich keinerlei Probleme - sowohl im Qualifying als auch im Rennen. "Ich habe ein gutes Gefühl, auch was die weicheren Reifen angeht. Ich bin einen längeren Run mit viel Benzin gefahren und sie bauen zwar ab, bleiben dann aber irgendwann konstant. Es gibt kein großes Graining", erzählte der Deutsche. Weniger auskunftsfreudig war Sutil in Sachen neuer Unterboden.

"Ich will nicht ganz genau sagen, was wir haben. Es geht darum den angeblasenen Diffusor noch besser anzuströmen. Die Luft soll genau auf den Diffusor geleitet werden - da kann man sich immer verbessern", sagte Sutil. Alles in allem sei es mehr eine Spielerei für die Techniker. "Wir Fahrer bekommen nicht viel davon mit. Wir müssen einfach darauf hoffen, dass alles funktioniert", so Sutil.