"Drei Rennen stehen noch aus, 75 Punkte sind zu holen - es wäre nicht weise, Lewis und Jenson abzuschreiben. Beide haben den Titel schon einmal gewonnen und kennen die Schwierigkeit dieser einzigartigen Situation", erklärte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. McLaren ist bereit bis zum Schluss zu kämpfen. Das Team geht in knapp einer Woche als leichter Favorit in den Grand Prix der Unbekannten. Der Kurs von Korea favorisiert Lewis Hamilton und Jenson Button.
"Der Kurs sieht sehr interessant aus - ein Mix aus verschiedenen Charakteristiken. Es gibt ein paar gute Stellen zum Überholen, allerdings sind die Mauern sehr nahe - das wird interessant", lautet Buttons erste Einschätzung. Wie Button kennt auch Hamilton die Strecke nur aus dem Simulator. "Mein erster Eindruck ist positiv. Im ersten Sektor braucht man einen guten Speed und ein starkes Auto auf der Bremse - beides sind Eigenschaften, die unser Auto besitzt", zeigte sich der Brite optimistisch.
Neue Teile im Einsatz
"Der Mittelsektor ist schnell und fließend, während der letzte Sektor etwas langsamer und enger ist. Es geht um den richtigen Rhythmus, die Strecke ist eine echte Fahrerstrecke", fuhr er fort. Im Freien Training am Freitag kommen die neuen Teile zum Einsatz, die die Piloten bereits in Suzuka getestet haben. "Wie alle pushen wir weiter und entwickeln das Auto weiter. Ich bin überzeugt, dass die Tests gut verlaufen werden und dass wir die Teile auch im Rennen fahren werden", verriet Button.
Hamilton will in Korea - nach zwei Ausfällen und einem fünften Platz in den letzten drei Rennen - vor allem ein gutes und problemfreies Wochenende abliefern. "Die Resultate haben zuletzt nicht immer gezeigt, dass wir ein starkes Paket haben. Ich hoffe, dass ich dieses Mal die Chance bekomme, das auf der Strecke zu zeigen", sagte der McLaren-Pilot.



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