Mit dem neuen Kurs in Korea betritt die Formel 1 vom 22. bis 24. Oktober Neuland. Späte Fertigstellung hin oder her - die Fahrer müssen sich perfekt auf die neue Strecke vorbereiten. Adrian Sutil verrät in der aktuellen Ausgabe des Motorsport-Magazins, wie sich die Fahrer auf die Herausforderungen eines neuen Austragungsortes vorbereiten.

"Wir haben sehr professionelle Simulatoren im Werk", nennt er das erste Hilfsmittel. Waren früher nur wenige Teams mit Simulatoren ausgerüstet, die modernen Flugsimulatoren ähnlich sind, haben heute sogar Teams wie Virgin einen eigenen Simulator - in Zeiten des Testverbots ist das unumgänglich. Beim Lernen neuer Strecke ist es aber erst recht wichtig, einen guten Simulator zu haben, um den Streckenverlauf kennen zu lernen.

"Man kann das Setup ausprobieren, man kann ein Fahrzeug abstimmen und sich auf eine Strecke 100 Prozent einstellen", sagt Sutil. "Natürlich ist die Strecke in echt ein bisschen anders, aber man weiß schon, wo es lang geht, wo die Bremspunkte sind und auf was man aufpassen muss." Übrigens: Wenn Sutil nicht im Teamsimulator sitzt, übt er auch schon mal am heimischen PC.

Auch das Onboard-Video von Karun Chandhoks Demofahrt vor einigen Wochen hat Sutil zur Vorbereitung studiert. "Man hat den Streckenverlauf gesehen - der Kurs scheint ganz interessant zu sein", sagt Sutil im Motorsport-Magazin. "Es gibt viele Geraden, ein paar schnellere Ecken und dann auch wieder langsame Kurven. Es geht rauf und runter - auf dem ersten Blick sah die Strecke gut aus."

Adrian Sutil verrät im Motorsport-Magazin mit welchen Tricks er sich auf Korea vorbereitet hat, Foto: adrivo Sportpresse
Adrian Sutil verrät im Motorsport-Magazin mit welchen Tricks er sich auf Korea vorbereitet hat, Foto: adrivo Sportpresse

Der finale Schritt erfolgt am Donnerstag vor dem ersten Freien Training, wenn die Fahrer mit ihren Ingenieuren die Strecke ablaufen, den Asphalt und die Kerbs genau unter die Lupe nehmen. "Bei neuen Strecken wie Korea ist das besonders wichtig", betont Sutil. "Im Auto kann man nicht riskieren, einen Randstein mal mehr mitzunehmen, denn man kann das Auto zu leicht beschädigen. Es muss einem Fahrer im Vorhinein klar sein, wo man es probieren kann und wo es absolut tabu ist."

Mehr zum Korea GP lesen Sie im exklusiven Special zum ersten Großen Preis von Korea in der aktuellen Ausgabe des Motorsport-Magazins. Darin erklärt Karun Chandhok den Streckenverlauf im Detail, verrät Adrian Sutil im Exklusivinterview, wie sich die Fahrer auf neue Strecken vorbereiten und werfen wir einen Blick auf längst vergessene Rennstrecken wie die Avus und Watkins Glen. Das Motorsport-Magazin ist im Handel erhältlich oder am besten gleich online zur Probe bestellen: