Nachdem sich aufgrund der verschärften Tests der FIA im Streit um zu flexible Vorderflügel bei Red Bull alles beruhigt zu haben schien, gab es in Japan wieder Diskussionen deswegen. Red-Bull-Teamchef Christian Horner wollte sich davon aber nicht ablenken lassen. "Letztendlich ist es jetzt so, als würden zwei Leute von der Größe Ross Brawns auf jeder Seite des Vorderflügels stehen, um den Test zu machen - und das Auto besteht", betonte Horner. "Es entspricht dem Reglement und unsere Technikleute sollten es als Kompliment sehen, denn das Auto entspricht den Vorschriften. Es geht nur darum, was man auf der Strecke macht, nicht darum, was man in der Presse sagt."

Dennoch wollten einige wieder gesehen haben, dass sich die Enden der Vorderflügel bei Red Bull weiter nach unten bogen, als es normal wäre. Daher meinte Mercedes-GP-Teamchef Ross Brawn auch, dass man die Tests einfach noch weiter verschärfen sollte, wenn es nach wie vor Bedenken gibt. "Ich denke, die Schwierigkeit ist, dass sie zwar die Tests bestehen, aber wenn die Mannschaften und die FIA das Gefühl haben, die Dinge wären nicht korrekt, dann müssen wir die Tests ändern. Wenn die Teams und die FIA glauben, dass es Abweichungen gibt, dann müssen wir die Tests verändern", meinte Brawn.