Unfall im Freien Training am Freitag, keine Rundenzeiten am Samstag wegen Regens und eine Rückversetzung um fünf Startplätze wegen Getriebewechsels am Sonntag - mit Lewis Hamilton will momentan keiner tauschen. "Das ist das schlimmste Wochenende, das wir bisher hatten. Es scheint alles zusammen zu kommen, das ist schon frustrierend", erklärte der Brite. Unterkriegen lässt er sich dennoch nicht.

"Es heißt ja, dass so etwas charakterbildend sein soll. Ich darf mich nicht beklagen, denn ich hatte schon viele tolle Momente in meiner Karriere. Im Moment scheint es nicht so gut zu laufen, aber ich versuche mich nicht unterkriegen zu lassen und hoffe, dass es schon bald wieder besser läuft", sagte der McLaren-Pilot. Nach Rang drei im Qualifying geht er als Achter ins Rennen. "Das ist weit hinten, aber ich werde alles versuchen. Mal sehen, was hier möglich ist", erklärte Hamilton.

Langes, hartes Rennen

Der Brite geht von einem harten, langen Rennen aus, speziell da beide Red Bull-Piloten aus der ersten Startreihe starten. "Heute geht es um Schadensbegrenzung. Die Red Bulls sind hier nur schwer zu schlagen. Es ist trocken und sie sind eine halbe Sekunde schneller. Es wird wahrscheinlich zu einem Kampf zwischen mir und den restlichen Jungs dahinter kommen", verriet der Brite. Wichtig ist für ihn, nach zwei Ausfällen in Monza und Singapur wieder die Ziellinie zu sehen.

"Überholen ist wichtig wegen der Punkte, aber klar will ich nicht, dass ich wie in den letzten Rennen ausfalle. Ich werde alles tun, um mich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten, aber ich habe schon im Vorfeld gesagt, dass ich meine Fahrweise nicht ändern werde", betonte Hamilton. Sein Ziel ist das Podium. "P3 am Ende des Rennens wäre super, alles ist möglich", so der Brite.