Bruno Senna landete im Qualifying zwar nur knapp vor seinem Teamkollegen Sakon Yamamoto, war aber auch ausgesprochen vorsichtig zu Werke gegangen: "Es war schwierig, weil die Strecke doch an einigen Stellen noch feucht war. Das wurde zwar von Runde zu Runde besser, aber das Hautproblem ist schon, wenn nur vier Stunden später das Rennen ansteht, dass man dann ganz genau weiß, dass man sich nichts leisten darf. Ja nicht das Auto beschädigen, nicht dass man am Ende etwa gar nicht starten kann."

Er habe deshalb schon ein bisschen Luft gelassen, "das war nicht wirklich das letzte Limit heute, ich denke, so etwas über 95 Prozent - dafür war die Zeit ganz gut."

Sein Landsmann Lucas di Grassi schlug sogar Timo Glock ganz knapp - diesmal auch auf de Strecke, nachdem er gestern gegen seinen Virgin-Teamkollegen schon beim Pokern gewonnen hatte. "Timo hatte zwar wohl ein paar Probleme, aber ich bin ja hier nur ganz wenig gefahren, dadurch, dass ich auch den Freitagvormittag auslassen musste. Und ich war das erste Mal überhaupt auf dieser Strecke, dafür bin ich schon zufrieden. Aber grundsätzlich passt unser Auto nicht besonders gut auf diesen Kurs, deshalb sind wir leider hier ziemlich weit hinter Lotus."