Während sich die Rennleitung den Kopf zerbrach, ob man das Qualifying durchführen könnte oder nicht, vertrieben sich die Virgin-Piloten die Wartezeit mit einer Runde Poker. Wie alle anderen konnte auch Lucas di Grassi nicht mehr als eine Installationsrunde im dritten Freien Training abspulen, Timo Glock kam zumindest auf eine gezeitete Runde.

"Es war echt schwierig, weil soviel Wasser auf der Strecke war und überall ganze Flüsse waren. Alguersuari und ich waren die Einzigen, die eine ganze Rundenzeit ablegten, aber sehr viel konnte man aus dem nicht lernen", verriet der Deutsche. Die Rennleitung verschob das Qualifying auf Sonntagvormittag, 10 Uhr (Ortszeit). Laut Glock könnte es spannend werden.

"Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen", so der Virgin-Pilot. Teamkollege Di Grassi, der auf ein trockenes Qualifying hofft, meinte: "Der heutige Tag war völlig umsonst, ich konnte nur eine Runde fahren. Ich hoffe, dass wir mit unserem Update und dem Setup eine gute Performance im Rennen zeigen können."