Die erste Comebacksaison von Michael Schumacher neigt sich dem Ende und der Rekordweltmeister weiß schon lange, dass sie nicht so gut verlaufen ist, wie er es sich erhofft hatte. Schon vor Saisonbeginn war ihm klar, dass der Mercedes kein Siegauto war - allerdings hoffte er während der Wintertests noch, dass daraus vielleicht eines werden könnte. Dem war nicht so.
Entsprechend versucht er ähnlich wie bei Benetton und Ferrari das Team und das Auto voranzubringen, um irgendwann die Früchte dieser Entwicklungsarbeit zu ernten - aber dauert das vielleicht länger, als der Deutsche überhaupt noch in der Formel 1 fährt?
Beschleunigter Prozess
"Deswegen haben wir von Anfang an einen Dreijahresvertrag abgeschlossen", erklärt Schumacher. "Ich hoffe, dass ich in dieser Zeit die Früchte ernten kann." Trotz der enttäuschenden Saison 2010 sieht er sein Team auf dem richtigen Weg.
"Wenn man sich die Modifikationen, Fehler und Lernkurve ansieht - stimmt mich alles positiv, was wir für nächstes Jahr unternommen haben", sagt Schumacher. "Das Ziel ist es, einen Prozess, der fünf oder sechs Jahre gedauert hat, schneller zu durchlaufen - dann kann auch ich die Früchte dieser Arbeit ernten."
Tatsächlich sprechen gleich mehrere Gründe dafür, warum Mercedes 2011 die Kurve bekommen könnte. Etwa die frühe Konzentration auf das neue Auto, die Konstanz im Team und neue Möglichkeiten durch Regeländerungen. Die Gründe, warum Mercedes 2011 zurückschlagen wird, analysieren wir in der neuen Ausgabe des Motorsport-Magazins - seit 7. Oktober im Handel oder direkt online bestellen:



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