In der ersten 90-minütigen Session konnten die Force India-Piloten Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi konstante Rundenzeiten fahren und landeten am Ende in den Top-7. In der zweiten Session verbesserten sich die Bedingungen, was es für Beide etwas schwieriger machte, die Performance zu wiederholen. Während Liuzzi sein Programm ohne Probleme abspulte, legte Sutil hingegen erst einen Dreher und dann einen Tiefflug über die Kerbs in der Schikane hin.
Die Folge: Die linke Vorderradaufhängung des Force India brach. "Ich habe leider einen kleinen Fehler gemacht. Das ist enttäuschend, denn ich musste stoppen und konnte somit keinen Run auf den weichen Reifen machen", erzählte Sutil. Generell war der Deutsche aber zufrieden mit der Performance des Wagens. "Das Auto fühlt sich viel besser an als im Vorjahr. Ich denke, wir können dieses Wochenende eine Menge erreichen. Das Auto fühlte sich sowohl im Trockenen als auch im Nassen gut an", verriet Sutil.
Liuzzi konzentrierte sich in der zweiten Session vor allem auf die Setup-Abstimmung und die Reifen. "Das ist hier wegen der speziellen Streckencharakteristik entscheidend. Die Reifenentscheidung wird morgen schwierig, denn die weichen Reifen sind zwar schnell, bauen aber auch sehr schnell ab und dann ist die Balance des Autos nicht mehr so gut. Die Harten arbeiten hingegen gut, auch auf den Longruns", erzählte Liuzzi. Auch der Italiener ist optimistisch für das Wochenende. "Wir scheinen auch mit viel Benzin konkurrenzfähig zu sein", verriet der Force India-Pilot.



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