Ohne die seiner Ansicht nach illegalen Teile am Red Bull wollte Lewis Hamilton in Singapur die Spitze angreifen - doch Sebastian Vettel und Mark Webber flogen erneut vorneweg. "Illegal waren wir nie", betont der Deutsche. "Das ist eine harte Aussage, aber jeder hat seine eigene Ansicht", ließ er sich davon nicht beeinträchtigen.

Die Antwort lieferte Vettel mit einer Bestzeit auf der Strecke - eine Sekunde schneller als der beste McLaren von Jenson Button. Vettels Gefühlslage ist positiv. "Wie bei den letzten Rennen auch"; sagt er. "Wir haben ein gutes Auto, es macht Spaß und wir hatten keine größeren Probleme." Am Freitag sei es immer wichtig, sauber durch das Programm zu kommen. "Ich bin guter Dinge."

Kick durch Bodenwellen

Nur der Regen könnte eine Unbekannte werden. "Im 1. Training war es noch etwas nass, im 2. Training noch nicht ganz trocken", sagte er. "Es dauert hier unheimlich lange, bis die Strecke an manchen Stellen abtrocknet, an manchen trocknet sie gar nicht. Das kann im Verlauf des Wochenendes interessant werden."

Die Bodenwellen stören Vettel nicht. "Sie gehören zur Strecke und geben den Extrakick und die Herausforderung", betont er. "Man muss sie beim Anbremsen einplanen. Wären sie nicht da, wäre es deutlich angenehmer im Auto, aber es würde die Herausforderung fehlen."