Vor dem Singapur-GP beträgt der Abstand zwischen Lewis Hamilton und WM-Leader Mark Webber fünf Punkte. Nach seinem Ausfall in Monza musste Hamilton seine WM-Führung an den Red Bull-Piloten abgeben. Dennoch setzt sich der Brite nicht unter Druck.

"Man darf sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern muss es nehmen wie es kommt. Ich hoffe, dass es ein Vorteil für uns ist, dass wir die WM schon gewonnen haben", erklärte der McLaren-Pilot. Sein schärfster Konkurrent sei Jenson Button, gefolgt von Alonso und Webber. "Mein Teamkollege ist immer mein schärfster Gegner. Dann folgt Alonso und natürlich Webber, denn er führt die WM an. Ferrari hat sich wieder zurück gekämpft und ist zusammen mit Alonso sehr stark", sagte Hamilton.

Obwohl Red Bull in Singapur als Favorit gilt, gibt sich Hamilton kämpferisch. "Ich habe keine Ahnung, wo wir hier stehen. Das werde ich morgen im Freien Training herausfinden. Aber von Ungarn bis hierher haben wir uns verbessert, daher gehe ich nicht davon aus, dass wir von Red Bull erneut verblasen werden", verriet der McLaren-Pilot. "Wir haben verstanden, was falsch lief. Ich bin optimistisch, was unser Paket angeht. Wir werden auf jeden Fall alles probieren."

Voll auf Angriff

In den kommenden Rennen wird Hamilton weiter auf Angriff fahren und nicht allzu viel über Punkte nachdenken. "Man kann es mit Golf spielen vergleichen. Manche spielen den Ball von Busch zu Busch, andere spielen direkt über die Bäume. So mache ich das auch. Klar, manchmal landet der Ball in den Bäumen, aber wenn ich alles richtig mache, dann landet er über die Bäume hinaus", betonte Hamilton.

Bei McLaren gibt man alles, um den Titel zu holen. "Wir wollen die WM unbedingt gewinnen, deshalb pushen wir weiter. Das Auto an diesem Wochenende wird nicht das Gleiche sein, das wir am nächsten Wochenende haben. Wir entwickeln weiter und weiter und bringen jedes Rennen neue Teile", verriet Hamilton.