Das macht keinen Sinn - Vettel warnt vor Webber als Nummer-1-Pilot
Sebastian Vettel kritisierte die Forderung von Mark Webber, dass sich Red Bull auf einen Fahrer konzentrieren soll. Für den Deutschen macht das keinen Sinn.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Vettel warnt vor Webber als Nummer-1-Pilot, Foto: Sutton
Während Mark Webber nur drei Punkte hinter WM-Leader Lewis Hamilton liegt, beträgt der Rückstand von Sebastian Vettel sechs Rennen vor Saisonende 28 Punkte. Dennoch hält der Deutsche nichts von der Idee, dass sich Red Bull auf einen Fahrer konzentrieren soll. Webber hingegen glaubt, dass das die einzige Chance ist, um McLaren im WM-Kampf zu schlagen.
"Das macht keinen Sinn - weder für einen Fahrer, noch für ein Team. Als Fahrer gibt man den Titel erst auf, wenn es mathematisch nicht mehr möglich ist. Als Team braucht man zwei Fahrer, die die maximalen Punkte holen, um den Konstrukteurstitel zu gewinnen", erklärte Vettel gegenüber Associated Press.
In der aktuellen Situation sei es absolut falsch auf einen Fahrer zu setzen. "Das ist gefährlich, wenn zwei Fahrer in der WM so eng beieinander liegen", meinte der Deutsche. Doch wie Red Bull-Berater Helmut Marko verriet, will das Team nach dem Italien-GP sich auf einen Fahrer festlegen.
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