Mit seinem zweiten Platz in Belgien hat Mark Webber einen deutlichen Schritt im Titelkampf gemacht. Zwar übernahm Lewis Hamilton mit seinem Sieg wieder die WM-Führung, doch Webbers Rückstand beträgt nur drei Punkte, während Teamkollege Sebastian Vettel 31 Punkte zurückliegt. Für Webber ist klar, dass das Team sich hinter einen Fahrer stellen muss, wenn man McLaren schlagen will.
"McLaren hat schon viele Titel gewonnen und hat eine großartige Trophäensammlung. Das hat auch Red Bull, wenn auch nicht so eine Beeindruckende wie McLaren. Es kommt jetzt darauf an wie hungrig wir sind", meinte Webber. Teamchef Christian Horner hält es allerdings für noch zu früh, um einen Piloten zu favorisieren. "Es war heute nicht Vettels Tag. Aber es ist noch zu früh, um auf einen Piloten zu setzen", so der Brite.
Titelkampf noch offen
Webber sieht die Entscheidung aber nicht mehr in allzu weiter Ferne. "Es ist vielleicht jetzt noch zu früh, um Prioritäten zu setzen. Aber der Moment ist nicht mehr weit weg", betonte Webber. Anders sieht die Sache der WM-Führende Lewis Hamilton. "Ich bekomme die gleiche Unterstützung wie Jenson und umgekehrt. Das ermöglicht uns die maximalen Punkte zu holen. Ich denke nicht, dass es eine Präferenz geben sollte. Das Team gibt sein Bestes, damit jeder Einzelne von uns das Maximum erreicht", sagte Hamilton.
Obwohl Button in Spa ausschied, sieht Hamilton den WM-Kampf nicht als Zweikampf zwischen Webber und ihm an. "Man hat in den letzten Rennen gesehen wie schnell sich die Dinge ändern können. Von den Punkten her ist Mark mein schärfster Konkurrent, aber die WM ist immer noch offen", erklärte der McLaren-Pilot.



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