Gerüchte um Timo Glock und einen Wechsel in ein anderes Team gibt es schon länger. In schöner Regelmäßigkeit wird er in Richtung Renault geschrieben, doch vorerst kann der Deutsche nur immer wieder den Satz wiederholen, den er schon des Öfteren von sich gegeben hat: "Ich habe einen langfristigen Vertrag mit Virgin, wenn aber gewisse Dinge nicht in die Richtung gehen, in die sie gehen sollen, werde ich mir für die Zukunft meine Gedanken machen." Diese Version seines Standardsatzes stammt vom Samstagnachmittag in Spa.
Ob das Team sich in die richtige Richtung entwickelt, beurteilt Glock für sich selbst. Unrealistisch will er dabei aber auch nicht sein. "Wenn wir bis Ende des Jahres noch vier Sekunden finden, bin ich natürlich happy", meinte er mit einer gehörigen Portion Sarkasmus. Etwas ernster stellte er aber fest, dass es bei Virgin langsam aufwärts geht. "Ich glaube nicht, dass wir nächstes Jahr um die WM mitfahren. Es gibt aber neue Regeln, es gibt neue Möglichkeiten. Die großen Teams müssen die Anzahl ihrer Mitarbeiter stark verringern und deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir uns näher heran kämpfen."

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