Während Timo Glock seinen Boliden in der zweiten Trainingssession wegschmiss, nutzte Lucas di Grassi die vollen 90 Minuten, um wichtige Daten für die Ingenieure zu sammeln. "Es war ein sehr produktiver Tag. Wir sind das Auto mit allen Reifentypen gefahren. Das Wetter bleibt auch das restliche Wochenende ein großes Fragezeichen, aber ich bin zufrieden mit unserem Fortschritt", erklärte Di Grassi. Der Virgin-Pilot belegte mit einer Rundenzeit von 1:54.325 Minuten Platz 21.

"Ich finde, wir sind mit allen Bedingungen gut zurecht gekommen. Ich hatte einen problemfreien Freitag und freue mich jetzt auf das Qualifying", verriet Di Gassi. Auf die Virgin-Ingenieure wartet eine anstrengende Nacht. Neben dem Studieren der Daten muss auch noch der Wagen von Glock repariert werden. "Wir müssen das Monocoque austauschen, da es Schäden gibt, die wir hier nicht reparieren können. Beide Fahrer gehen zuversichtlich in das Wochenende. Ich denke, wir sind bereit für die zweite Runde in Spa", sagte Technikdirektor Nick Wirth.