Dank des Wetters ließ sich nach dem Trainings-Freitag in Belgien von niemandem so richtig etwas zur Konkurrenzfähigkeit des eigenen Autos sagen. Aber immerhin ließen sich erste Tendenzen erahnen und Lewis Hamilton war nach guten Trainingszeiten auch recht zufrieden. "Heute lief es recht gut. Es war vom Wetter her ein gemischter Tag. Es ging sehr nass los und wir konnten nicht so viel fahren. In der ganzen Boxengasse haben alle nur drei Extremes [Regenreifen] und vier Intermediates, also haben wir auf die Reifen geschaut", erklärte er.
Daher fuhr er am Morgen nicht allzu viel und später dann mit Intermediates los. Da es schnell abtrocknete, wurden die aber bald wieder abgenommen und McLaren wartete, bis es ganz trocken war. "Da fühlte sich das Auto recht gut an. Ich würde sagen, es ist zu früh, um zu sagen, was passieren wird. Es wird wieder regnen und dann ist alles wieder anders. Ich habe aber ein positives Gefühl im Auto, es hat sicher einen Schritt nach vorne gemacht", sagte Hamilton.
Danach gefragt, ob er nun wieder auf der Jagd sei, betonte er, immer auf der Jagd zu sein, egal ob er eine Sekunde Rückstand habe oder nicht. "Ich habe jetzt aber das Gefühl, dass es gut aussieht. Die Strecke scheint dem Auto besser zu liegen und es hat sich gut angefühlt. Wir sind aber nur ein paar Runden auf Trockenreifen gefahren." Zudem verfolgte, wie an Freitagen üblich, jedes Team sein eigenes Programm, weswegen Hamilton noch nicht in Jubel ausbrechen wollte. "Aber ich habe das Gefühl, wenn es regnet, sollten wir hoffentlich stark sein."

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