Mark Webber sieht Red Bull in Spa-Francorchamps benachteiligt. Die langen Geraden und die Streckencharakteristik passen nicht so gut zum Auto, glaubt der WM-Spitzenreiter. Fernando Alonso sieht das anders. "Ich wüsste nicht, wie sie einen Vorsprung von einer Sekunde seit Ungarn verlieren hätten sollen", sagt Alonso, der allerdings einsieht, dass Spa dem High-Speed-Kurs in Monza am nächsten kommt. Dort gelten bekanntlich andere Regeln als auf normalen Strecken.
"Wir haben unser Auto in den letzten drei Rennen verbessert und haben jetzt ein sehr konkurrenzfähiges Paket", so der Spanier. Alonso erwartet einen harten Titelkampf, da Red Bull überall stark sein wird und McLaren auf bestimmten Strecken wie Monza vorne dabei sein wird.
Siebenwöchige Mini-WM
"Aber wir haben den Speed, um die WM zu kämpfen." Für Spa baut Alonso auf die traditionelle Stärke von Ferrari. "Es gibt also keinen Grund, pessimistisch zu sein. Ganz im Gegenteil: Wir müssen uns konzentrieren sowie an uns und unsere Arbeit glauben." So möchte er die Ergebnisse von Deutschland und Ungarn fortsetzen.
Seine Titelchancen schätzt Alonso 50:50 ein. "Wenn wir in den letzten sieben Rennen besser sind als die Anderen, gewinnen wir die WM", rechnet er vor. "Aber wenn jemand besser ist als wir, dann gewinnen sie den Titel." Für Alonso beginnt die WM gerade wieder bei Null. "Es gibt nur einen geringen Unterschied zwischen den Fahrern. Wir stehen quasi am Start einer kleinen siebenwöchigen WM."



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