20 Punkte beträgt der Abstand vom Ersten bis zum Fünften in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Angesichts der Tatsache, dass es seit diesem Jahr 25 Punkte für den Sieg gibt, ist das nicht unbedingt viel. Daher wundert es auch wenig, dass Mark Webber nach seinem Sieg in Ungarn, der ihm die WM-Führung brachte, im Titelkampf noch alles für möglich hält. Zwar war der Red Bull auf dem Hungaroring klar das schnellste Auto, doch das kann sich durchaus wieder ändern, wie bereits die Leistungsverschiebung von Hockenheim bis Ungarn gezeigt hat.
"Es ist gut, die WM-Tabelle anzuführen, aber es kommen noch viele Kapitel in diesem Weltmeisterschafts-Kampf", meinte Webber auf seiner Website. "Es ist noch alles offen, allerdings erst nachdem ich mein Telefon ausgeschaltet habe und ein paar Wochen Urlaub hatte. Ich werde vor Spa wieder da sein." Dass er mit einem Sieg in die Sommerpause gehen konnte, fand der Australier klarerweise gut, sein Rennen hatte für ihn drei Teile gehabt. "Denn ich holte keine Reifen, als das Safety Car rauskam. Doch diese Strategie zahlte sich aus und ich gewann am Ende recht einfach."

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