So stellt sich Renault ein gutes Mannschaftsergebnis vor. Nachdem bislang Robert Kubica die Kohlen für die Franzosen aus dem Feuer holen musste, schaffte es am Sonntag in Hockenheim auch Vitaly Petrov in die Punkte. Der Russe holte als Zehnter seinen ersten WM-Zähler bei trockenen Bedingungen. Kubica schob sich sogar vor die beiden Mercedes von Nico Rosberg und Michael Schumacher.

"Wir haben das Limit unseres Autos erreicht und waren 'best of the rest'", sagt Kubica. "Aber wir wissen, dass der Abstand zu den schnellsten Teams groß ist - und die Teams hinter uns sind sehr nah dran." Deswegen müsse Renault immer ein perfektes Wochenende hinlegen und sich in den Top-10 qualifizieren, um in die Punkte zu gelangen.

Top-10 und Punkte

Der Hungaroring sollte dem Renault liegen. "Ich hoffe, dass wir hier näher an der Spitze dran sind als in Deutschland", sagt Kubica. "Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass wir die Pace wiederholen können, die wir in Monaco gezeigt haben."

Petrov würde es schon genügen, wenn er seine Qualifyingleistung verbessern könnte. "Wenn mir das gelingt, kann ich ein starkes Rennen fahren, denn in Deutschland war die Pace des Autos gut." Auch er selbst habe eine gute Leistung gezeigt - bis auf einen Fehler im Qualifying. "Robert hat gezeigt, wozu das Auto im Qualifying fähig ist, dort kann ich auch sein." Das Ziel bleiben die Top-10 in der Qualifikation und Punkte im Rennen.