Seit 2000 fährt Nick Heidfeld in der Formel 1. Durch den Ausstieg von BMW ist er allerdings von den Stammpiloten zu den Testfahrern abgerutscht. Dass er sich mit seiner Situation noch nicht abgefunden hat, machte der Deutsche in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" bei ServusTV klar: "Es nagt bei jedem Grand Prix. Das war beim ersten Grand Prix sehr, sehr schwierig und ist danach leider nicht besser geworden. Ich kann und ich werde mich nicht mit der Situation abfinden."
Momentan versucht er als Mercedes GP-Testfahrer dem Team bei der Aufholjagd auf die Top-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari zu helfen. Dabei verliert Heidfeld nicht das Wichtigste aus den Augen und zwar ein Renncockpit für 2011. "Natürlich ist es mein Ziel, kurzfristig oder nächste Saison wieder in der Formel 1 als Einsatzfahrer dabei zu sein", verriet der Deutsche. Allerdings weiß Heidfeld, dass bei Mercedes GP die Stammplätze an Nico Rosberg und Michael Schumacher vergeben sind.
"Bei Mercedes wäre es nicht möglich, da in naher Zukunft Einsatzfahrer zu sein. Dementsprechend muss man sich anderweitig umschauen", erklärte Heidfeld. Sorgen macht er sich dennoch nicht, denn er sei immer noch begehrt bei anderen Rennställen. "Ich weiß, dass ich noch immer begehrt bin und dass die Aussichten für die Zukunft ganz gut sind. Wir sind in Gesprächen mit fast allen Teams, die noch ein Cockpit für nächstes Jahr verfügbar haben."



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