Am Samstag war die Welt für Williams noch in Ordnung. Das Team von Frank Williams freute sich über die Startplätze 8 und 10 und bejubelte einen Schritt nach vorne mit dem FW32. Im Rennen änderte sich das Bild und beide Fahrer landeten außerhalb der Punkte. Rubens Barrichello war mit Platz 12 der bessere Williams Pilot.
"Ich hatte einen schwierigen Start und kam nicht gut weg", sagte Barrichello. "Ich fuhr auf die Haarnadelkurve zu und Kobayashis Manöver auf die Innenseite ließ mir keinen Platz. Er hat dadurch alle aufgehalten. Unsere Pace auf den Options und den Primes war vergleichbar mit den Autos vor uns. Da ich aber bereits früh viele Plätze verloren hatte gab es keine Chance mehr nach vorne zu kommen."
Teamkollege Nico Hülkenberg absolvierte einen sehr langen ersten Stint und wurde erst sehr spät an die Box gerufen. Die Rundenzeiten waren zu diesem Zeitpunkt bereits um einiges langsamer als jene der Konkurrenz.
"Das Rennen wurde heute beim Start entschieden", sagte Hülkenberg. "Das war für mich nicht gut und ich konnte die Plätze nicht mehr aufholen. Ich fuhr einen langen Stint auf den Options und das war in unserer Situation auch die richtige Entscheidung. Ich konnte da aber nicht schnell fahren weil ich die Options bis in Runde 34 drauf hatte. Uns fehlte heute die Pace und bei so einem ereignislosen Rennen ergab sich auch nicht die Chance einen Vorteil zu bekommen."
Sam Michael hat die Starts seiner Piloten als den Übeltäter ausfindig gemacht. Hier müssen die Motorentechniker noch nachbessern. "Es ist nicht befriedigend heute die Punkte verpasst zu haben", sagte Michael. "Unsere schlechten Starts warfen uns um einige Positionen zurück. Die Autos um uns herum hatten eine ähnliche Pace und wir versuchten es mit zwei unterschiedlichen Strategien. Bei den anderen Teams ging leider nichts schief und wir konnten uns nicht mehr verbessern."

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