Das Wochenende ließ sich für Timo Glock schlecht an, aber im Rennen endete es zumindest in einem spannenden Kampf gegen die beiden Lotus-Piloten. Gleich am Start verlor Glock Positionen gegen Jarno Trulli und Heikki Kovalainen, die danach leicht davon zogen.

Bei seinem Boxenstopp schaffte es Glock, mit zwei schnellen Runden an Kovalainen vorbeizugehen. "Danach folgte ich Jarno und versuchte, mit ihm mitzuhalten, aber ich hatte starkes Übersteuern auf einer Bodenwelle und verlor beinahe das Auto." So kam Kovalainen wieder vorbei. "Wenigstens war unsere Pace gut und ich war mit dem Auto ziemlich zufrieden."

Mehr Speed durch Updates

Das ermutigte auch Nick Wirth. "Wir haben definitiv Fortschritte bei der Performance gemacht und konnten das ganze Rennen gegen Lotus kämpfen", freute er sich. Allerdings gab es auch Unerfreuliches: Lucas di Grassi schied mit einem Hydraulikdruckproblem aus.

"Ich bin natürlich enttäuscht", sagte di Grassi. "Aber wenigstens macht das Auto Fortschritte." Darüber freute sich auch Wirth. "Wir wissen, dass jedes Bisschen Performance zählt, also werden wir für Hockenheim und die Rennen danach noch mehr Updates mitbringen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie uns noch mehr Speed bringen werden."