Ein Wechselbad der Gefühle gab es bei Renault nach dem Qualifying. Während Robert Kubica seinen R30 auf Platz 6 stellte, musste sich Vitaly Petrov mit Rang 16 begnügen. "Dieses Wochenende lief es für uns nicht reibungslos und es ist schwierig zu sagen, womit wir zu kämpfen haben", gestand Renningenieur Alan Permane. Der sechste Platz von Kubica sei die Position, die Renault verdiene.
"Aber es war ein harter Kampf ihn dorthin zu bringen. Robert und seine Ingenieure haben einen fantastischen Job gemacht", meinte Permane. Umso glücklicher ist Kubica mit seinem Startplatz. "Wir haben sehr viele Dinge verändert, aber es war sehr schwierig für uns, alles zusammenzubringen. Platz sechs fühlt sich wie ein großartiges Ergebnis an. Allein schon in Q3 zu kommen, war großartig", verriet der Pole. Dabei erlebte er auf seiner letzten schnellen Runde eine Schrecksekunde.
Start, 1. Runde & Stopps entscheiden
"In der ersten Kurve verlor ich bei 270 km/h beinahe das Auto", verriet Kubica. Doch während es für ihn gut ausging, sah es bei Petrov schlechter aus. "Am Beginn der Session sah alles noch gut aus. Die Rundenzeit und der Speed passten. Aber nach meinem zweiten Run in Q2, ging der Motor in der Box aus. Meine Ingenieure haben einen fantastischen Job gemacht und brachten mich rechtzeitig wieder auf die Strecke", erzählte der Renault-Pilot.
Bei seinem letzten Versuch hatte der Russe allerdings die Reifen nicht genug aufgewärmt. "Ich muss jetzt die Daten meiner Runde genau analysieren", so Petrov. Aufgrund der wenigen Überholmöglichkeiten erwarten beide Renault-Piloten ein hartes Rennen. "Der Start, die erste Runde und die Boxenstopps werden entscheidend sein", weiß Kubica.



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