Was war dein größtes Problem - die Reifen?
Sebastien Buemi: Wir hatten nicht so viele Probleme. Ich bin mit meinem Qualifying zufrieden, es war eine gute Runde. Klar, man will immer weiter vorne stehen, aber man muss realistisch bleiben. Das Hauptziel war, vor Sauber zu sein. Das ist uns gelungen. Auch Vitaly Petrov war nur knapp vor mir, aber es war sehr schwierig. Ich habe fast das Maximum herausgeholt. Eineinhalb Zehntel waren vielleicht noch drin, aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Es gibt wenig Grip auf der Strecke, weshalb die Reifen nicht so gut arbeiten, aber das ist für alle Teams gleich.
Wie viele Runden hält der weiche Reifen?
Sebastien Buemi: Es hängt davon ab, wie viel Sprit du im Auto hast, aber wohl nicht so viele. Im Rennen etwas besser, aber maximal 15 Runden.
Macht es Sinn, die weichen Reifen erst am Ende einzusetzen?
Sebastien Buemi: Viele Teams starten mit den weichen Reifen, fahren 10 bis 20 Runden und vielleicht gibt es eine Safety-Car-Phase. Wenn man ins Ziel kommt, könnte es Punkte geben.
Hast du eine Erklärung, warum Williams wieder schneller ist als ihr?
Sebastien Buemi: Auf dieser Strecke fahren wir mit wenig Downforce. Ich war im Qualifying der Schnellste auf der Geraden mit 323 km/h. Aber mit weniger Flügel brauchst du mehr mechanischen Grip und ein Auto, das effizient ist. Der Williams ist da etwas besser und der Force India noch viel besser. Je mehr Downforce auf dem Auto ist, desto besser ist es für uns - dann fahren wir wieder in der Gruppe mit Williams und Force India.

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