Das hatte sich Lucas di Grassi anders vorgestellt. Der Brasilianer kam im 1. Freien Training in Montreal nur für wenige Runden zum Fahren. Dann streikte sein Virgin. "Das war ein harter Tag", sagte di Grassi, der eigentlich die Strecke lernen wollte. "Wir hatten einen Fehler beim Zusammenbau der Bremsen vorne links."

Technikchef Nick Wirth führte aus: "Leider hatten wir einen Montagefehler, der Lucas dazu zwang, das erste Training auszulassen." Gleichzeitig sei die schmutzige Strecke dem neuen Low-Downforce-Paket nicht entgegen gekommen. "Aber es wurde am Nachmittag etwas besser und wir konnten auch ohne unsere Rennmotoren erkennen, dass unsere Topspeed konkurrenzfähiger als an anderen Freitagen waren."