In Zandvoort war Mattias Ekström noch auf die Hilfe seiner Markenkollegen angewiesen, um den zweiten Platz ins Ziel zu bringen. In Oschersleben schaffte es der Schwede ganz ohne fremde Hilfe auf die zweithöchste Stufe des Podiums - und reduzierte so den Rückstand auf Tabellenführer Gary Paffett auf ein Minimum. Nach fünf Rennen und der Saisonhalbzeit liegen beide Fahrer gleichauf, nur die fehlenden Siege sprechen gegen Ekström.
"Nach dem gestrigen Qualifying bin ich heute sehr glücklich mit dem zweiten Platz, denn wir waren das gesamte Wochenende alle nah zusammen", spricht Ekström die Konkurrenzdichte im eigenen Lager an. "Leider hat Tom am Start einen Fehler gemacht, trotzdem können wir aus Audi-Sicht zufrieden sein, wir aber wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt."
Qualifying-Schwäche in Oschersleben?
Den Start in die zweite Saisonhälfte könnte sich Ekström kaum spannender vorstellen. "Ich liege gleichauf mit Gary, dahinter folgt Timo mit nur einem Punkt Rückstand." Der Plan des zweifachen Champions für die kommenden Rennen klingt denkbar einfach: "Ich werde versuchen die nächsten Rennen zu gewinnen."
Gründe, warum dieses Unterfangen in Oschersleben nicht gelang, sieht Ekström im Qualifying, wo er nur auf den vierten Platz kam. "Ich kriege das Qualifying in Oschersleben einfach nicht hin, aber das ist hier sehr wichtig, denn man kann hier nicht leicht überholen. Beim nächsten Mal muss das hier besser klappen", so Ekström.

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