Maximilian Paul kehrt rund zwei Monate nach seinem schweren Unfall am Norisring zurück ins Renngeschehen. Der Lamborghini-Werksfahrer geht am kommenden Wochenende in der Italienischen GT-Meisterschaft an den Start, die in Imola (04.-06. September) ihre drittletzte Veranstaltung der Saison 2026 bestreiten wird.

Beim Endurance-Event klettert Paul in einen Lamborghini Huracan GT3 Evo2 vom Team Oregon, das er von zurückliegenden Einsätzen in der GT Open aus den Jahren 2023 und 2024 kennt. Der 26-Jährige wechselt sich am Steuer des Huracan mit dem Franzosen Enzo Geraci und Guido Luchetti aus Italien ab.

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Maximilian Paul: Generalprobe für DTM-Comeback

Für Paul kommt der Start in der Italienischen GT-Meisterschaft einer Generalprobe für seine Rückkehr ins DTM-Geschehen - seiner eigentlichen Hauptserie - gleich. In Imola kann er unter realen Rennbedingungen herausfinden, ob er sich nach seinem erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch sowie dem Bruch eines Lendenwirbels samt Operation wieder in renntüchtiger Verfassung befindet.

Bei positivem Ausgang dürfte seiner DTM-Rückkehr auf dem Sachsenring (11.-13. September 2026) in den neuen Lamborghini Temerario GT3 von GRT nichts im Wege stehen. Paul hatte vor eineinhalb Wochen bereits den offiziellen DTM-Test auf dem Motorrad-Kurs bestritten und knapp 100 Runden zurückgelegt.

DTM-Unfall am Norisring
Der schwere Unfall zwischen Maximilian Paul und Kelvin van der Linde am Norisring, Foto: IMAGO/Gruppe C Photography

Paul vor DTM-Rückkehr nach zwei verpassten Events

Am vergangenen Wochenende setzte er beim Endurance-Lauf der GT World Challenge auf dem Nürburgring allerdings aus. Der britische Lambo-Werksfahrer Sandy Mitchell ersetzte Paul bei der Grasser-Mannschaft an der Seite von Mirko Bortolotti und Franck Perera. Das Trio belegte den 18. Platz im 3-Stunden-Rennen. "Uns fehlte rund eine Sekunde und damit kann man keine Wunder vollbringen", sagte GRT-Boss Gottfried Grasser.

Paul verpasste in der DTM verletzungsbedingt die Rennwochenenden in Oschersleben sowie auf dem Norisring. In Oschersleben markierte Bortolotti den Einzelkämpfer bei GRT, während das Team ein neues Chassis für den beschädigten Paul-Lamborghini bestellen musste. Beim folgenden Lauf in der Eifel sprang Christian Engelhart als Ersatzmann ein, kollidierte im Samstagsrennen allerdings mit Thierry Vermeulens Ferrari und musste am Sonntag zuschauen.

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