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DTM: WRT-Rookie Ed Jones verpasst Nürburgring-Testfahrten

Die Auswirkungen der Corona-Krise kosten DTM-Rookie Ed Jones den aktuellen Test auf dem Nürburgring. BMW-Neuzugang Aberdein in der Schwebe.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Die DTM hat die erste Hürde auf dem Weg in die Saison 2020 genommen: Unter dem erarbeiteten Hygienekonzept kann die Tourenwagenserie zu Beginn dieser Woche offizielle Testfahrten auf dem Nürburgring durchführen.

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie läuft allerdings nicht alles wie geplant im DTM-Zirkus. Rookie Ed Jones verpasst die viertägigen und einzigen Testfahrten in der Eifel vor dem Saisonbeginn. "Ed Jones hat WRT darüber informiert, dass er aufgrund von Reiserestriktionen nicht am Test teilnehmen kann", bestätigte das Audi-Kundenteam WRT gegenüber Motorsport-Magazin.com.

Jones, der in diesem Jahr vor seinem DTM-Debüt beim belgischen Erfolgsrennstall steht, hängt aktuell in seiner Heimat Dubai fest und schaffte es nicht rechtzeitig in die Eifel. Damit wird der 25-Jährige nach aktuellem Stand ohne größere Vorbereitung Anfang August in Spa-Francorchamps in die Saison starten. Nur bei einem Test in Jerez Ende 2019 konnte sich der frühere IndyCar-Pilot mit einem DTM-Auto von Audi vertraut machen.

Jones' Abwesenheit bringt seinen beiden WRT-Teamkollegen Ferdinand Habsburg und Rookie Fabio Scherer mehr Fahrzeit auf dem Nürburgring ein. Das österreichisch-schweizerische Duo sitzt an allen vier Tagen in den beiden Audi RS 5, die WRT in die Eifel transportiert hat. Zusammen mit den vier Werksautos drehen insgesamt sechs Audis ihre Runden in dieser Woche.

BMW ist unterdessen mit allen sechs werksseitig eingesetzten BMW M4 an den Nürburgring gereist. Hinzukommt ein weiterer BMW des Privat-Teams ART mit Robert Kubica am Steuer. Auch bei den Münchnern läuft nicht alles rund. Bei Neuzugang Jonathan Aberdein ist unsicher, ob er rechtzeitig ins Testgeschehen eingreifen kann.

Der 22-Jäjhrige, der 2019 bei seinem DTM-Debüt mit WRT positiv überraschte, hing zuletzt in seiner Heimat Südafrika fest. BMW hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Aberdein an den Testfahrten teilnehmen kann. Deshalb steht noch keine finale Fahrer-Aufteilung für die vier Tage fest. Zum Auftakt am Montag sammelten Marco Wittmann, Philipp Eng und Sheldon van der Linde Testkilometer für BMW. Bei Audi waren zunächst Rene Rast, Mike Rockenfeller und Robin Frijns im Einsatz.


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