DTM

Gas geben wie Bruno Spengler

'Drive like Bruno' ist das ultimative Erlebnis für Auto- und Motorsport-Fans. Und DTM-Star Bruno Spengler spielt den rasenden Chauffeur. Wir waren dabei.
von Robert Seiwert
Vollgas mit BMW-Star Bruno Spengler: (02:02 Min.)

Mit 250 km/h über den Hockenheimring. Einen BMW M4 mit 430 PS unterm Hintern und einen waschechten DTM-Meister am Steuer. Traum vieler Auto- und Motorsport-Fans. Und er lässt ihn wahr werden: BMW-Star Bruno Spengler. 'Drive like Bruno' heißt das exklusive Event, bei dem der DTM-Champion von 2012 jährlich hunderten Teilnehmern ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert.

Autos und Motorsport, das ist Leidenschaft zum Anfassen. Kaum jemand verkörpert diese Leidenschaft so sehr wie Bruno Spengler. Bei 'Drive like Bruno' dreht er schier unzählige Taxi-Runden mit seinen Gästen. Die Lust daran verliert er nie. "Ich hab' immer Bock", sagt Bruno. "Wenn jemand mit einem lachenden Gesicht zu mir kommt und fragt, ob er mitfahren kann, dann mache ich das immer gerne."

Ein besonderes Erlebnis, auch für Bruno selbst. Das merke ich, als ich in Hockenheim selbst für ein paar schnelle Runden Platz auf dem Beifahrersitz nehme. Bruno lacht, während er trotz nasser Strecke das Gaspedal durchdrückt, quer durch die Kurven driftet - und mir nebenbei noch die Frage aller Fragen beantwortet: Sind eigentlich Frauen oder Männer die besseren Beifahrer?

Bruno: "Frauen sind ein bisschen anders. 'Besser' ist vielleicht das falsche Wort. Lustiger auf jeden Fall. Die Männer bleiben einfach relativ still. Bei den Frauen merkt man, dass sie zwar etwas Angst haben, dadurch aber schreien und lachen. Ich hatte heute bei einer Fahrt drei Frauen im Auto und die haben in jeder einzelnen Kurve gelacht!"

Ein unbezahlbares Gefühl. Und das wortwörtlich, denn kaufen kann man sich die Teilnahme bei 'Drive like Bruno' nicht. Die rund 100 Gäste in Hockenheim haben beim Gewinnspiel der BMW Bank, die hinter dem Event steht, gewonnen. Drive like Bruno - also so fahren wie der Motorsport-Profi - das würden hier alle gern selbst können. Ein weiter Weg, aber man kann ja mal anfangen...

Zum Beispiel beim Slalom-Parcours mit einem BMW M3, einer Fahrt im schicken BMW i8 - oder gleich ein paar Runden im Formel BMW auf der Rennstrecke. Spenglers Gäste erleben in Hockenheim definitiv den schnellsten Tag ihres Lebens.

"Kunden wollen keine unpersönliche Werbung erhalten, sondern einzigartige Erlebnisse", erklärt Felix-Hendrik Laabs, Leiter Marketing und Vertriebsservices bei der BMW Bank. "Deshalb schaffen wir für unsere Kunden Momente, die sie nie vergessen werden." Die durchweg strahlenden Gesichter der Gäste zeigen: Ziel erreicht.

Bruno Spengler sorgt für mächtig Action bei den Drive like Bruno-Events - Foto: Julian Kroehl

Bruno Spengler: Vollgas-Interview auf dem Hockenheimring

Bruno, kannst du eigentlich schnell Auto fahren und mir gleichzeitig ein Interview geben?
Bruno Spengler: Ich geb' mein Bestes. Es passiert auch im DTM-Auto, dass wir während des Fahrens sprechen. Das bin ich schon gewöhnt. Das ist dann aber kein langes Interview, nur so kurze Antworten immer.

Macht es überhaupt noch Spaß, mit einem normalen Auto zu fahren, wenn man Rennfahrer ist?
Bruno Spengler: Es macht sicherlich Spaß, aus mehreren Gründen. Ich habe hier viele Leute mitgebracht und du bekommst direkt mit, wie sie sich fühlen, etwa auf der Bremse. Das ist eigentlich cool und ich bekomme direkt das Feedback, ob die Leute Spaß haben, wo sie Angst haben und wo sie sich gut fühlen. Das macht schon Spaß.

Haben deine Mitfahrer eher Angst oder Spaß, wenn sie auf dem Beifahrersitz Platz nehmen?
Bruno Spengler: Ich glaube, das ist eine Mischung. Ich hatte noch nie jemanden, der gesagt hat: 'Boah, stopp, ich hab zu viel Angst!' Es ist eine Kombination. Viele haben am Anfang schon Angst, aber dann sagen sie, dass sie mir vertrauen und sehen, dass ich alles unter Kontrolle habe. Dann fühlen sie sich relativ wohl. Aber manchmal schreien sie schon...

Was ist auf dem Hockenheimring der größte Unterschied zwischen dem BMW M4 und der DTM-Version?
Bruno Spengler: Der Unterschied ist sehr groß. In Hockenheim ist der BMW M4 fast 30 Sekunden langsamer auf eine Runde als mein DTM-Auto. Dieses Auto hier wiegt ja auch 1.600 Kilo, der DTM nur 1.100 und hat viel Abtrieb. Das hier hat null Aerodynamik, weil es ja für die Straße entwickelt wurde.

Du drehst beim Drive like Bruno-Event unzählige Runden mit den Gästen. Vergeht dir da nicht irgendwann mal die Lust?
Bruno Spengler: Nein, mir ist es noch nicht passiert, dass ich gedacht habe: 'Jetzt habe ich gar keine Lust, rauszufahren'. Ich hab' immer Bock. Wenn jemand mit einem lachenden Gesicht zu mir kommt und fragt, ob er mitfahren kann, dann mache ich das immer gerne.

Wer sind die besseren Beifahrer: Frauen oder Männer?
Bruno Spengler: Haha! Ich würde sagen, die Frauen. Frauen sind einfach ein bisschen anders. 'Besser' ist vielleicht das falsche Wort. Lustiger auf jeden Fall. Die Männer bleiben einfach relativ still. Bei den Frauen merkt man, dass sie zwar Angst haben, dadurch aber schreien und lachen. Ich hatte heute bei einer Fahrt drei Frauen im Auto und die haben in jeder einzelnen Kurve gelacht! Das war eigentlich voll lustig, aber ich fahre natürlich auch gern mit Männern.


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