DTM

DTM Hockenheim: Feierabend für den Audi Sport TT Cup

Eine 20-jährige Tradition findet beim DTM-Finale in Hockenheim ihr Ende. Für den Audi Sport TT Cup ist Feierabend. Rennen mit Superstars zum Abschluss.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Bald ist Feierabend für den Audi Sport TT Cup. Im Rahmen des DTM-Finals in Hockenheim bestreitet die Cup-Serie die letzten beiden Rennen ihrer Geschichte. Drei Jahr lang gingen Nachwuchsrennfahrer in den rund 340 PS starken TT Cup-Rennwagen an den Start. Am kommenden Wochenende findet das laut Audi auf drei Jahre angelegte Projekt sein Ende. Welche Serie stattdessen kommendes Jahr fix im Rahmenprogramm der DTM fährt, steht noch nicht fest.

Einen Nachfolger wird der Audi Sport TT Cup offenbar nicht erhalten. Wie die Ingolstädter mitteilten, geht mit dem Hockenheim-Finale eine 20-jährige Einsteiger-Markenpokal-Tradition des Konzerns in Deutschland zu Ende, die 1998 mit dem Volkswagen ADAC Touring Junior Cup begonnen hat.

Für das große Finale des TT Cup hat sich Audi etwas Besonderes ausgedacht. Einige Stars aus der Audi-Historie tragen zum Abschluss ein so genanntes Legenden-Rennen aus. Frank Biela, Dindo Capello, Marcel Fässler, Emanuele Pirro, Tom Kristensen, Stéphane Ortelli, Hans-Joachim Stuck und weitere Piloten vereinigen 41 internationale Titelerfolge und 80 gewonnene Langstreckenrennen auf sich, darunter allein 31 Siege bei den 24 Stunden von Le Mans.

Außerdem beim Rennen am Sonntag am Start: DTM-Fahrer wie Christian Abt, Filipe Albuquerque, Lucas Luhr, Marco Werner, Stéphane Ortelli, Jean-Marc Gounon und der amtierende Formel-E-Champion Lucas di Grassi. Das Race of Legends steigt am Sonntag um 12:45 Uhr und geht über eine Distanz von 30 Minuten.

Zudem fällt beim Finale des Audi Sport TT Cup die Meisterschaftsentscheidung. In der Cup-Wertung liegt der Spanier Mikel Azcona 24 Punkte hinter Spitzenreiter Philip Ellis aus Großbritannien. 50 Zähler sind in Hockenheim noch zu vergeben. Danach steht fest, wer die Nachfolge der beiden vorangegangenen Champions Jan Kisile (2015) und Joonas Lappalainen (2016) antritt.


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