DTM

Die schwersten Unfälle in der DTM-Geschichte

In der DTM kracht es auch mal heftiger. Motorsport-Magazin.com hat die härtesten Unfälle der DTM zusammengestellt.
von Manuel Schulz
Norisring-Unfall: Paffett rutscht in Rockenfeller: (00:59 Min.)

Platz 1: Adria 2010 - Alexendre Premat

Aud der Start/Ziel-Geraden des Adria International Raceway drehte sich Alexendre Premat bei so hoher Geschwindigkeit in eine Leitplanke, dass er sich anschließend mehrfach überschlug.

Premat schlug mit seinem Audi heftig in die Leitplanke ein - Foto: DTM

Platz 2: Zandvoort 2004 - Peter Dumbreck

In der letzten Kurve des anspruchsvollen Kurses in Zandvoort kam Peter Dumbreck mit seinem Opel von der Strecke ab, schlug bei hohem Tempo in die Reifen ein und überschlug sich so oft, dass von seinem Opel nicht mehr viel übrig blieb.

Das war einmal der Opel von Peter Dumbreck - Foto: Sutton

Platz 3: Hockenheim 2007 - Tom Kristensen

Nach einem Dreher in der Parabolika krachte ein Konkurrenten der nicht mehr ausweichen konnte bei vollem Tempo in die Seite des Mercedes von Tom Kristensen. Das Rennen musste Unterbrochen werden, weil der Däne von den Marschalls aus dem Auto geborgen werden musste.

DTM Hockenheim 2007 - Unfall Kristensen: (02:52 Min.)

Platz 4: Spa 2005 - Bernd Schneider

Nach einer Kollision mit Lauren Aiello in der Eau Rouge verlor Bernd Schneider die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte mit hoher Geschwindigkeit in die Reifenstapel. Er konnte eigenständig aus dem Auto aussteigen.

Von Schneiders Mercedes blieb nicht viel übrig - Foto: adrivo Sportpresse

Platz 5: Sachsenring 2001 - Kris Nissen

Weil er einem Konkurrenten, der über die Strecke rutschte, ausweichen wollte, verlor Kris Nissen selbst die Kontrolle über seinen Audi und schlug hart in die Reifenstapel ein. Ein weitere Konkurrent fuhr ihm noch in die Seite, weil er nicht mehr ausweichen konnte. Der Däne konnte jedoch unverletzt aussteigen.

Unfall von Nissen am Sachsenring 2001: (03:24 Min.)

Platz 6: Norisring 2017 - Paffett, Rockenfeller

Am Norisring krachten Gary Paffett mit hoher Geschwindigkeit in Mike Rockenfeller, nachdem der Brite auf einer Bodenwelle beim Anbremsen die Kontrolle verloren hatte und nach mehreren Einschlägen in die Leitplanke weiter Richtung Auslaufzone schlidderte. Paffett kam mit Prellungen davon, Rockenfeller zog sich eine kleine Fraktur des fünften Mittelfußknochens am linken Fuß zu.

Paffett war nur Passagier seines Mercedes als er Rockenfeller in die Seite krachte - Foto: Motorsportpics.de

Platz 7: Norisring 2002 - Scheider, Wendlinger, Fässler

Schon kurz nach dem Start kamen sich Timo Scheider, Karl Wendlinger und Marcel Fässler ins Gehege. Nach mehreren Kontakten drehte sich Wendlinger und seine beiden Kontrahenten konnten ihm nicht mehr ausweichen. Danach war das Rennen für alle drei Piloten vorbei.

Platz 8: Barcelona 2006 - Ickx, Kaffer, Kiesa, Green

In der sechsten Kurve kollidierten Vanina Ickx und Nicolas Kiesa und rutschten in Folge der Kollision noch einmal über den Kurs, wobei sie Pierre Kaffer und Jamie Green mitrissen. Jamie Green konnte das Rennen jedoch fortsetzen.

Barcelona-Crash 2006: Ickx, Kaffer, Green, Kiesa: (00:16 Min.)

Platz 9: Hockenheim 2005 - Capello, Aiello, Kristensen

Unter schwierigen Bedingungen begann das Rennen auf dem Hockenheimring. Zahlreiche Verbremser in Kurve eins sorgten für ein Durcheinander und ein Dreher vor ihnen führte dazu, dass Laurent Aiello, Rinaldo Capello und Tom Kristensen ineinander fuhren und ihre Hoffnungen auf den Sieg begraben konnten.

Platz 10: Shanghai 2004 - Bernd Mayländer

Nach einem verkorksten Start fuhr Mayländer dem Feld hinterher. Was er nicht sah war ein Gullideckel, der sich bei der Überfahrt durch das Feld gelöst hatte. Der Unfall bedeutete natürlich das sofortige Aus für den Deutschen, der glücklicherweise unverletzt blieb.

Das Auto war nach der Kollision vollkommen zerstört - Foto: Sutton

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