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DTM

Funk-Skandal überschattet Siege - Die Stimmen der Audi-Fahrer zum Rennwochenende

Audi erlebte ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Ekström- und Mortara-Siege, aber Funk-Skandal um Scheider und Ullrich. Das sagen die Fahrer zum Wochenende.

Motorsport-Magazin.com - Edoardo Mortara, Platz 1 / Platz 3: "Ich habe hier in Spielberg 40 von 50 möglichen Punkten geholt, viel besser hätte es kaum laufen können. Mein Traum vor dem Wochenende war es, mich mit guten Leistungen zurück in den Titelkampf zu fahren - das habe ich geschafft. Ein anderer Traum wird in den nächsten Tagen wahr: Ich bin hier am Red Bull Ring für eine PR-Aktion Passagier in einem Kunstflugzeug. Für mich als Fan etwas extremer Aktivitäten wird das bestimmt ein tolles Erlebnis."

Mattias Ekström, Platz 5 / Platz 1: "Viele gratulieren mir zu einem perfekten Wochenende – aber so etwas gibt es in der DTM mit dem neuen Format nicht mehr, denn dazu ist die Leistungsdichte einfach zu hoch. Wenn man Samstag und Sonntag gute Punkte holt, darf man hochzufrieden sein. Genau das ist mir in Spielberg gelungen, deshalb bin ich rundum glücklich. Die Führung in der Meisterschaft ist zwar schön, bedeutet aber rein gar nichts. Bis zum Titel ist es noch ein weiter Weg. Ich glaube, am Ende werden nicht die Siege entscheiden, sondern wie gut die schlechten Rennen von uns Jungs an der Spitze sein werden. Die nächste Herausforderung wartet in ein paar Wochen in Moskau: Dann bin ich nicht nur der älteste und schwerste Fahrer der DTM, sondern habe auch das schwerste Auto im ganzen Feld."

Mortara siegte im Sprintrennen - Foto: Audi

Mike Rockenfeller, Platz 8 / Platz 4: "Das Wochenende war okay. Wenn man sieht, wie stark Audi an diesem Wochenende war, muss man sagen, dass mehr möglich war. Aber die Plätze acht und vier in einer so hart umkämpften Serie wie der DTM einzufahren, ist dann so schlecht auch wieder nicht. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Kompliment auch an die Fans in Spielberg: Hier wird Motorsport noch gelebt. Das spürt man als Fahrer und deswegen komme ich immer wieder gerne zum Red Bull Ring."

Nico Müller, Platz 12 / Platz 5: "Mein Spielberg-Fazit fällt positiv aus. Der Samstag hätte besser sein können, diesbezüglich müssen wir an unserer Qualifying-Performance arbeiten. Umso erfreulicher war der Sonntag: Bei den sehr schwierigen Bedingungen von elf auf fünf vorzufahren, damit bin ich sehr happy. Die zehn Punkte nehme ich gerne mit in die Sommerpause."

Adrien Tambay, Platz 10 / Platz 17: "Ein Punkt am Wochenende ist natürlich nicht das, was wir uns erhofft haben. Trotzdem: Von den Rundenzeiten her waren wir nicht so schlecht. Am Samstag haben wir mit dem zehnten Platz das Beste aus der Startposition gemacht, außerdem hatte ich einige schöne Zweikämpfe. Bei den schwierigen Bedingungen am Sonntag wäre sogar ein Ergebnis in den Top Sechs möglich gewesen, aber Ausrutscher haben wichtige Punkte gekostet. Vor den Rennen in Moskau werde ich ein paar Tage in Südfrankreich ausspannen."

Miguel Molina, Platz 18 / Platz 14: "Ein starkes Wochenende für Audi und unser Team, Glückwunsch an Edo (Mortara) und Mattias (Ekström). Ich persönlich muss die Rennen in Spielberg jetzt schnell abhaken und nach vorn schauen: Nachdem wir ein bisschen durchgeatmet haben, greifen wir in Moskau wieder an. Eins ist klar: Die Fans können sich auf eine spannende zweite Saisonhälfte freuen."

Timo Scheider wurde aus der Wertung genommen - Foto: Audi

Timo Scheider, Platz 16 / Wertungsausschluss: "Nach dem schwierigen Samstag, hatten wir im Sonntag im Regen einen ordentlichen Speed und ich lag in den Punkterängen. Am Ende haben mich zwei Mercedes-Piloten hart attackiert und überholt. Die nächste Kurve habe ich wie immer angebremst, mein Vordermann anscheinend nicht und ich habe ihn erwischt. Das daraufhin beide von der Strecke gerutscht sind, war sicherlich nicht meine Absicht. Es tut mir für Robert (Wickens) und Pascal (Wehrlein) sehr leid. Ich weiß ganz genau, wie man sich in so einer Situation fühlt. Den Wertungsausschluss muss ich akzeptieren."

Jamie Green, Ausfall / Platz 18: "Am Samstag war der Speed im Trockenen da. Nach Platz zwei im Qualifying habe ich das Rennen bis zu meinen frühen Getriebeproblemen angeführt. Am Sonntag waren die Vorzeichen ganz andere, es war den ganzen Tag nass. Und da waren wir schlicht nicht schnell genug. Das kann ich als Fahrer besser, was ich im vergangenen Jahr bei ähnlichen Bedingungen bewiesen habe. Wir müssen checken, wo wir uns da verbessern können. Aber ich schaue nach vorn: In den nächsten Tagen mache ich in Ingolstadt einen Deutschkurs. Donnerstag steht bei Rosberg ein Barbecue an, danach mache ich mit der Familie einige Zeit frei und dann greifen wir in Moskau neu an."


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