DTM

Mit persönlicher Leistung zufrieden - Rockenfeller: Teamergebnis ein Desaster

Einmal mehr erlebte Audi am Norisring einen schwarzen Tag. Mike Rockenfeller belegte als bester Pilot den sechsten Platz.
von Philipp Schajer & Sönke Brederlow

Motorsport-Magazin.com - Mike Rockenfeller beendete das Rennen am Norisring an der sechsten Position und war damit der beste Audi-Pilot. Den Ingolstädtern gelang es einmal mehr nicht, ihr Heimrennen für sich zu entscheiden, sondern enttäuschten auf ganzer Linie. "Über das Ergebnis des Teams gibt es nicht viel Positives zu sagen", gab sich Rockenfeller keinen Illusionen hin. "Wir wollten das Heimrennen gewinnen, es ist ein Desaster."

Über das Ergebnis des Teams gibt es nicht viel Positives zu sagen
Mike Rockenfeller

Mit seiner persönlichen Leistung zeigte sich der 28-Jährige hingegen durchaus zufrieden, kam er doch vom elften Startplatz, auch wenn noch etwas mehr möglich gewesen wäre. "Mit einem perfekten Rennen wäre der fünfte Platz drinnen gewesen", so Rockenfeller, der mit seinem zweiten Reifensatz Probleme hatte und auch in der Box etwa drei Sekunden verlor.

Beim Start konnte Rockenfeller einige Plätze gutmachen, da er sich aus der Kollision heraushielt. "Ich bin irgendwie durch", erklärte er gegenüber Motorsport-Magazin.com. Dennoch wäre in der ersten Kurve noch mehr drinnen gewesen, denn der Audi-Pilot kam beim Einlenken auf den Knopf, der in den Boxengassen-Modus schaltet und büßte dadurch etwas Zeit ein. Anders als Norbert Haug war Rockenfeller nicht der Ansicht, dass das Rennen hinter dem Safety Car hätte gestartet werden müssen. "Es war nicht gefährlich, das wäre Betrug an den Zuschauern gewesen", hielt er fest.

Saison verläuft nicht nach Wunsch

Audis Probleme ortet er vor allem bei der Pace, die in Nürnberg nicht stimmte. "Es war heute nicht einfach, alles richtig hinzubekommen, aber uns fehlt es einfach an der Pace. Da müssen wir uns schnell verbessern", analysierte er. Mit seiner bisherigen Saison ist der Audi-Pilot alles andere als zufrieden, denn eigentlich wollte er von Anfang an um die Meisterschaft mitfahren.

Zwar habe man in fast allen Rennen das Optimum herausgeholt, aber die Resultate seien bisher nicht befriedigend. "Man muss das Beste aus der Situation machen", meinte er. Rockenfeller fokussiert sich dabei vor allem auf sich und ist durchaus der Ansicht, dass er in der Meisterschaft Mattias Ekström, den besten Audi-Piloten, noch abfangen kann.


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