Nach der Bestzeit im dritten Qualifying-Segment ging Edoardo Mortara im finalen Shoot-Out um die Pole-Position als letzter Fahrer auf die Strecke. Nach zwei Sektoren sah es für den Italiener gar nicht so schlecht aus, doch dann wurde er vom erneut stärker werdenden Regen überrascht.

"Das waren sehr schwierige Bedingungen, manchmal hat es weniger oder mehr geregnet, man wusste nie, wie viel Wasser auf der Strecke steht", beklagte sich der Rookie im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. Für Mortara war es die bisher beste Qualifying-Leistung in der DTM.
Auch für das Rennen hat Mortara ein gutes Gefühl. "Ich werde wie immer das Maximum herausholen und schauen, was möglich ist." Auf ein bestimmtes Wetter würde er nicht hoffen, schließlich "muss man bei allen Bedingungen schnell sein." In den Trainings hat Mortara schon unter Beweis gestellt, dass er auch auf trockener Straße schnell unterwegs sein kann.
Auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich stellte fest, dass Mortara auf dem Red Bull Ring sehr gut zurechtkommt. "Er hatte es sogar in der Hand, sich für die erste Reihe zu qualifizieren. Edoardo hat schon in den letzten Rennen gezeigt, dass man mit dem Auto in die Punkte fahren kann."
Auch Volkswagen-Motorsport-Oberhaupt Kris Nissen, für den Mortara in der vergangen Saison in der Formel 3 unterwegs war, verfolgte das Geschehen im DTM-Qualifying. "Er hat mir eine SMS geschrieben, dass er ihn gerne wieder zurück hätte", witzelte Ullrich, der seinen stärksten Rookie wohl so schnell nicht hergeben wird.

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