Oliver Jarvis und Mattias Ekström, die in der neuesten Variante des Audi-DTM-Fahrzeugs sitzen, konnten sich beim Qualifying in Zandvoort beiden nicht für Q3 qualifizieren. Der Brite, der morgen von Startplatz 12 ins Rennen gehen wird, nannte das Qualifying "furchtbar." Denn das Auto sei nie wirklich schnell gewesen.
Zudem hatte Jarvis in Q2 Pech, als unmittelbar vor seiner schnellen Runde Maro Engel ins Kiesbett rutsche, und den Inhalt wieder mit auf die Strecke brachte. Doch das wollte der 27-Jährige nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Ich hatte noch einen frischen Satz Reifen, mit dem ich die Zeit hätte fahren können", gab er gegenüber Motorsport-Magazin.com zu. Auch diese Runde war nicht einwandfrei, wobei auch eine fehlerfreie Runde nicht über "P9 oder P10" hinausgeführt hätte, "was nicht das ist, wo wir hin wollten", analysierte der Brite.
Ekström sehr überrascht
Deutlich schlechter lief die Qualifikation noch für seinen Teamkollegen Mattias Ekström. Der Schwede, der in Hockenheim noch den zweiten Platz belegte, blieb in Q1 stecken und hatte selbst keine Erklärung dafür. "Ich bin sehr überrascht. Aber die Leistung hat einfach nicht gepasst", gab der 16.-Platzierte zu. "Ich hatte kein gutes Gefühl im Auto, aber ich dachte eigentlich schon, dass es reichen würde."
So sei Zandvoort eine Berg- und Talfahrt, die nicht verzeihe, wenn das Auto nicht perfekt sei. Dennoch wirft der Schwede noch nicht die Flinte in die Dünen, speziell, da er im vergangenen Rennen die Leistung von Gary Paffett beobachtete, der ebenfalls von hinten startete. "Punkte sind auf jeden Fall möglich, denn das Auto wird morgen schneller sein", zeigte sich der Schwede hoffnungsvoll für das Rennen.

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