Mike Rockenfeller fuhr im zweiten Qualifying der Saison 2011 in Zandvoort auf den dritten Rang und musste sich damit nur den beiden Mercedes von Bruno Spengler und Jamie Green geschlagen geben. "Ich denke, ich habe einen guten Job im Qualifying gemacht", freute sich der beste Audi-Pilot. "Platz drei war mehr oder weniger das Maximum das heute für uns zu erreichen war. Die beiden anderen Jungs waren einfach ein wenig schneller als ich."

Alles ist möglich

Doch wenngleich er die zweite Reihe heute als beste Ausbeute sah, will sich der Deutsche für das Rennen noch nicht geschlagen geben. "Ich hoffe, dass wir bei der Renngeschwindigkeit noch etwas zulegen können. Ich werde mein Bestes versuchen", gab er sich kämpferisch. Und auch wenn er das erste Rennen in Hockenheim im Nachhinein als "Desaster" bezeichnete, geht er in den Dünen von Zandvoort optimistisch in den Sonntag. "Meine dritte Position am Start ist relativ gut, deshalb denke ich, dass alles möglich ist", erklärte Rockenfeller.

Einen Vorteil am Start auf der sauberen Seite zu stehen, will er allerdings nicht erkannt haben. "Wir werden sehen, aber ich glaube um ehrlich zu sein nicht, dass es einen großen Unterschied geben wird", sagte der Audi-Pilot, nachdem Green für sich einen Nachteil auf der schmutzigen Seite erkannt haben wollte. Letzten Endes wisse man nicht, was morgen passieren werde, weshalb Rockenfeller glaubt, das Rennen werde wie immer durch die gleichen Dinge entschieden: "Gute Boxenstopps, gute Strategie und dann werden wir sehen, wo wir uns am Ende befinden."