Gary Paffett konnte am Start wohl selbst seinen Augen nicht trauen. Sein schärfster Konkurrent um den Sieg in Zandvoort Timo Scheider leistete sich auf den ersten Metern einen großen Patzer und blieb fast stehen. Der Brite ließ sich diese Chance nicht entgehen und sicherte sich damit, nach 2005 und 2009, seinen bereits dritten Sieg hier in Zandvoort.
"Der Start war sehr gut", sagte Paffett. "Ich habe nicht erwartet sofort in Führung zu gehen weil Timo (Scheider) normal sogar noch besser startet. Ich habe die ersten Runden gepusht um zu sehen wie das Auto geht. Den Abstand zu Paul (Di Resta) hielt ich konstant. Ich habe auch auf die Reifen geachtet und danke dem Team für die tolle Arbeit hier. Das Auto war super."
Durch den siebenten Platz von Spengler liegt Paffett in der Meisterschaft nur noch neun Punkte hinter dem Kanadier. Druck macht sich der Brite deswegen jedoch keinen. "Neun Punkte Rückstand auf Bruno (Spengler) sind immer noch viel", sagte Paffett. "Ich glaube er hatte dieses Wochenende nur Pech und wird wieder zurück sein beim nächsten Rennen. Ich will in Brands Hatch wieder auf das Podium."

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