Die A-Klasse war lange das Tor zur Marke Mercedes-Benz. Als die Stuttgarter vor zwei Jahren ankündigten, sich stärker auf Luxus und Oberklasse zu fokussieren, schien das Ende des Kompaktstars besiegelt. Doch die Kunden haben gesprochen – und Mercedes hört anscheindend zu. Vertriebschef Mathias Geisen bestätigte gegenüber der Automobilwoche, dass nicht nur die aktuelle Generation länger gebaut wird, sondern auch ein echter Nachfolger kommt.

Dabei hält sich der Konzern zu den Details noch bedeckt. Brancheninsider rechnen jedoch mit einem neuen Einstiegsmodell auf der MMA-Plattform, die bereits für den vollelektrischen CLA genutzt wird. Ob die neue A-Klasse als klassisches Schrägheck, Crossover oder kompaktes SUV debütiert, ist noch offen. Das Projekt soll jedenfalls die Lücke zwischen dem aktuellen Basismodell und dem teureren, elektrischen CLA schließen.

Mercedes, A-Klasse
Foto: Mercedes-Benz

Die Motivation ist klar: Mit einem Startpreis von rund 34.000 Euro lockt die A-Klasse junge Käufer und Flottenkunden, während der neue elektrische CLA erst bei gut 53.000 Euro beginnt. Ganz auf dieses wichtige Volumensegment zu verzichten, wäre für Mercedes riskant.

Noch ist offen, welche Antriebe der Nachfolger erhält. Wahrscheinlich ist ein Mix aus effizienten Verbrennern, Hybriden und Elektrovarianten – abhängig von Markt und Regulierung.

Mercedes, A-Klasse
Foto: Mercedes-Benz

Fazit:

Statt sang- und klanglos zu verschwinden, schreibt die A-Klasse ihre Geschichte fort und öffnet der nächsten Generation von Mercedes-Fahrern weiterhin die Tür zur Marke. Hätte es das Hin und Her über das Aus der A-Klasse zuvor gebraucht? Sicherlich nicht, denn eines ist klar, preiswerte Einstiegmodelle braucht der Markt – und so auch Mercedes.