Laut Jeep ist der Avenger das meistverkaufte Modell Europas. Grund genug, dass die Marke das kompakte SUV nun weiterentwickelt. Besonders auffällig ist die neu gestaltete Frontpartie mit LED-hinterleuchteten sieben Jeep-Schlitzen. Dazu kommen neue Stoßfänger, die den Karosserieschutz im Gelände verbessern sollen.
Die 4xe-Version hebt sich zusätzlich mit roten Offroad-Akzenten und einem speziellen „Jeep Shield“-Design ab. Neue 17- und 18-Zoll-Räder sowie neue Radkappen ergänzen das Facelift.

Außerdem erweitert Jeep die Farbpalette um die neuen Lackierungen „Forest“ und „Bamboo“. Optional ist ein schwarzes Kontrastdach erhältlich.
Hochwertigerer Innenraum und neue Technik
Auch im Innenraum legt der Avenger nach. Türen und Armaturenbrett erhalten weichere Materialien, während die Ausstattungslinien „Altitude“ und Summit neue Stoff- und Vinylbezüge bekommen.
Im 4xe verbaut Jeep besonders robuste und abwaschbare Oberflächen für den härteren Outdoor-Einsatz.
Neu sind außerdem Matrix-LED-Scheinwerfer sowie eine 360-Grad-Frontkamera, die vor allem im Gelände zusätzliche Übersicht bieten soll.
Zur Serienausstattung gehören künftig Voll-LED-Scheinwerfer, Fernlichtautomatik, Klimaautomatik und Keyless Start.

Im Cockpit arbeitet ein 10,25 Zoll großes Infotainmentsystem mit kabellosem Android Auto und Apple CarPlay. Über die Jeep-App lassen sich zusätzlich Funktionen wie Fahrzeugortung, Verriegelung oder Vorklimatisierung steuern. Der Kofferraum fasst weiterhin 380 Liter.
Elektrischer 4xe schafft Steigungen bis 40 Prozent
Jeep bietet den Avenger weiterhin mit mehreren Antriebsvarianten an. Neu ist ein 1,2-Liter-Turbobenziner mit 101 PS und Handschaltung – eine Rarität im zunehmenden Automatik-Dschungel.

Darüber rangiert der e-Hybrid mit 110 PS. Besonders spannend bleibt jedoch der neue Avenger 4xe: Der elektrifizierte Allradler leistet 145 PS und soll Steigungen von bis zu 40 Prozent bewältigen können.
Die vollelektrische Version kommt auf 156 PS und nutzt eine 54-kWh-Batterie. Laut WLTP sind bis zu 400 Kilometer Reichweite möglich.
Jeep bleibt dem Offroad-Konzept treu
Trotz kompakter Abmessungen soll der Avenger seine Jeep-Gene behalten. Der Böschungswinkel beträgt vorne 22 Grad, der Rampenwinkel 21 Grad und hinten 35 Grad. Die Bodenfreiheit liegt bei 210 Millimetern. Serienmäßig an Bord sind außerdem das Selec-Terrain-System sowie eine Bergabfahrhilfe.

Sondermodell zum 85-jährigen Jubiläum
Zum 85. Markenjubiläum bringt Jeep zusätzlich eine spezielle „85th Anniversary Edition“ auf den Markt. Das Sondermodell kombiniert goldfarbene Felgen und Akzente mit Tartan-Dekoren im Innenraum, speziellen Sitzen mit Jubiläumslogo und goldenen Nähten. Zur Serienausstattung gehören Matrix-LED-Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und die neue 360-Grad-Kamera. Je nach Motorisierung basiert die Sonderedition auf den Ausstattungslinien „Altitude“ beziehungsweise „Upland“ beim 4xe.

Preise ab 26.600 Euro
Der überarbeitete Jeep Avenger startet als Benziner künftig ab 26.600 Euro. Die „85th Anniversary Edition“ beginnt bei 30.400 Euro. Die ersten Fahrzeuge sollen ab September 2026 ausgeliefert werden.

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