Der Opel Combo 2026 wird für preisbewusste Käufer wieder interessanter: Der Hochdachkombi ist ab sofort erneut als Benziner erhältlich und startet in Deutschland bei 26.590 Euro. Damit rückt der praktische Familien-Van preislich näher an jene Kunden heran, die weder Diesel noch Elektroantrieb benötigen.
Unter der Haube arbeitet ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 110 PS und 205 Nm Drehmoment. Geschaltet wird per Sechsgang-Schaltgetriebe, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h. Den kombinierten WLTP-Verbrauch gibt Opel mit 6,4 Litern je 100 Kilometer an, die CO₂-Emissionen mit 144 g/km.
Drei Antriebsarten stehen zur Wahl
Mit der neuen Benzinversion deckt Opel nun wieder ein breites Spektrum ab. Neben dem Combo 1.2 Turbo mit 110 PS stehen zwei Diesel mit 102 beziehungsweise 130 PS sowie der vollelektrische Combo Electric mit 136 PS zur Wahl.

Mehr Ausstattung als der Preis vermuten lässt
Bemerkenswert ist die Ausstattung der „Edition“-Version. Schon das Einstiegsmodell bringt das adaptive Intelli-Lux Matrix-Licht mit, das bei vielen Konkurrenten entweder gar nicht oder erst gegen Aufpreis in höheren Ausstattungslinien zu finden ist.

Dazu kommen Klimaanlage, Parkpilot hinten und ein Multimedia-System mit 10-Zoll-Touchscreen. Apple CarPlay und Android Auto lassen sich kabellos nutzen.
Platzwunder für Familie und Freizeit
Der größte Trumpf des Opel Combo bleibt seine Alltagstauglichkeit. Die 4,41 Meter lange Standardversion bietet fünf Sitzplätze und bis zu 1.355 Liter Gepäckraumvolumen, wenn bis unters Dach geladen wird. Mit umgeklappter Beifahrerlehne und versenkten Rücksitzen wächst das Ladevolumen auf bis zu 3.500 Liter.

Wer regelmäßig mehr Personen oder Gepäck transportiert, kann zum 4,76 Meter langen Combo XL greifen. Er ist mit Diesel- oder Elektroantrieb erhältlich und bietet optional bis zu sieben Sitzplätze. Drei einzeln umklappbare Sitze in der zweiten Reihe erhöhen die Variabilität, das maximale Ladevolumen steigt auf bis zu 4.000 Liter.
Auch im Detail bleibt der Combo konsequent praktisch: Ein separat öffnendes Heckklappenfenster und die umklappbare Beifahrersitzlehne erleichtern den Transport langer oder sperriger Gegenstände.
Einordnung: Gegen SUV, Caddy und Stellantis-Verwandte
Im Wettbewerb trifft der Opel Combo auf bekannte Hochdachkombi-Rivalen wie Citroën Berlingo, Peugeot Rifter, Toyota Proace City Verso, Renault Kangoo und VW Caddy. Vor allem Berlingo, Rifter und Proace City Verso sind technisch eng verwandt, unterscheiden sich aber je nach Marke, Design, Ausstattungspaketen und Preisaktionen.

Gegenüber vielen kompakten SUV punktet der Combo weniger mit Lifestyle, dafür aber mit messbarem Nutzwert: höhere Karosserie, bessere Raumausnutzung, Schiebetüren und ein variabler Innenraum. Wer Kinder, Sportausrüstung, Hunde oder Arbeitsmaterial transportiert, bekommt hier oft mehr Auto fürs Geld als bei einem ähnlich langen SUV.

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