ADAC TCR Germany

ADAC TCR Germany: Die Titel-Favoriten im Überblick

Vier Fahrer von vier Marken kämpfen noch um den Titel. Hyundai-Pilot Engstler reist als Führender nach Hockenheim. Top Drei trennen nur elf Punkte.

Motorsport-Magazin.com - Furioses Finale auf dem Hockenheimring: Ein Fahrer-Quartett kämpft am Wochenende (21. bis 23. September) im bisher spannendsten Titelkampf in der ADAC TCR Germany noch um den Meistertitel. Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) reist mit nur fünf Zählern Vorsprung auf seine ärgsten Verfolger nach Baden-Württemberg. Neben dem Hyundai-Piloten rechnen sich auch Fahrer der Marken Opel, Audi und Honda noch sehr realistische Chancen auf den Titel aus. SPORT1 überträgt die beiden Rennen der ADAC TCR Germany am Samstag (ab 12.00 Uhr) und Sonntag (ab 14.50 Uhr) im TV, zudem sind sie online im Livestream auf SPORT1.de., adac.de/motorsport, auf Facebook sowie im YouTube-Kanal des ADAC zu sehen. Das sind die vier Titelkandidaten der ADAC TCR Germany:

Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler), 349 Punkte:
Luca Engstler übernahm erst mit dem letzten Rennen auf dem Sachsenring die Führung der Fahrerwertung und doch reist er nun als großer Favorit an den Hockenheimring. Seit seinem Wechsel vom Volkswagen Golf GTI TCR in den Hyundai I30 N TCR vor dem Nürburgring ist der 18 Jahre alte Sohn von Teamchef Franz Engstler das Maß aller Dinge in der Tourenwagenserie des ADAC. Drei Rennen gewann er in Folge und feierte als einziger Pilot in dieser Saison zwei Siege an einem Rennwochenende. Als Schnellster im Qualifying sicherte sich der Rookie-Sieger der Vorsaison die Maximalpunktzahl von 85 Zählern in Hohenstein-Ernstthal. "Ich werde alles daran setzen und alles geben und dann sehen wir, was dabei herauskommt", sagte Engstler noch zögerlich: "Ich bin realistisch und weiß, wie schwer es wird. Aber natürlich ist man stolz, wenn man das Ding nach Hause fährt."

Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International), 344 Punkte:
Nur fünf Punkte trennen den Österreicher Routinier vom Führenden Engstler. "Hari" Proczyk, Vizemeister in der Premierensaison der ADAC TCR Germany 2016, fuhr in diesem Jahr im Opel zu zwei Siegen, stand insgesamt fünfmal auf dem Podium. Der Teamchef von HP Racing International war bei jedem Rennen in den Punkten vertreten und führte die Fahrerwertung nach dem ersten Rennen auf dem Sachsenring noch an. Im vergangenen Jahr sorgte Proczyk in Hockenheim für den Sieg von Opel in der ADAC TCR Germany. Die Chance am Ende ganz oben zu stehen ist da. "Es ist schön, nach Hockenheim zu fahren und um die Meisterschaft zu kämpfen. Ich kann keine Rechenspiele machen, deswegen werde ich ähnlich vorgehen wie im Rennen davor: das Maximum rausholen!", sagte Proczyk.

Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One), 338 Punkte:
Elf Punkte Rückstand auf die Spitze hat Niels Langeveld vor dem Wochenende auf dem Hockenheimring. Der Niederländer startet in der zweiten Saison in der ADAC TCR Germany und kommt ebenfalls mit zwei Saisonsiegen nach Baden-Württemberg - auch auf seiner Heimstrecke in Zandvoort triumphierte der Audi-Pilot. Langeveld stand am häufigsten auf dem Podium: sechsmal fuhr er in der Saison bislang in die Top Drei und reiste noch als Spitzenreiter an den Sachsenring. Trotz eines enttäuschenden Wochenendes in Sachsen mit den Positionen sechs und fünf, gibt sich der Niederländer kämpferisch: "Ich glaube immer noch daran. Es wird wieder aufregend."

Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen), 287 Punkte:
Wenn es auch nur noch Außenseiterchancen sind, so kann der Meister am Ende der Saison trotzdem Mike Halder heißen. Zwar ist der Rückstand auf 62 Punkte angewachsen, doch mit noch 85 zu vergebenden Punkten ist rechnerisch noch alles möglich. Und dass der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport seinen Honda zu Höchstleistungen treiben kann, stellte er in der Saison der ADAC TCR Germany bislang mehrmals unter Beweis: Dreimal fuhr Halder im Qualifying die schnellste Runde - am häufigsten von allen Fahrern - zweimal fuhr er sogar als Erster über die Ziellinie. Man sollte den jungen Schwaben also nicht unterschätzen.


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