WTCR

WTCR 2019: BMW-Werksfahrer wechseln zu Hyundai

Augusto Farfus und Nicky Catsburg fahren 2019 zweigleisig: Das BMW-Duo startet parallel in der WTCR und komplettiert dort ein starkes Hyundai-Lineup.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Das gibt es nicht so häufig: Zwei BMW-Werksfahrer treten 2019 für Hyundai in der WTCR an. Der Autobauer aus München erteilt Augusto Farfus und Nicky Catsburg die Freigabe, um im kommenden Jahr Rennen in der Tourenwagenserie bestreiten zu dürfen. Was Motorsport-Magazin.com bereits vor drei Wochen beim Macau Grand Prix gehört hatte, ist jetzt offiziell: Farfus und Catsburg kehren in die WTCR (ehemals WTCC) zurück!

Die beiden BMW-Piloten schließen sich einer schlagkräftigen Hyundai-Truppe in der Serie an und werden neue Teamkollegen des amtierenden Meisters Gabriele Tarquini und Norbert Michelisz. Hyundai schickt wie in der Vor-Saison erneut zwei Einsatzteams an den Start. Die genauen Namen und die Aufteilung der Fahrer ist noch nicht bekannt.

"Nachdem ich den Wettbewerb in der WTCR gesehen habe, freue ich mich sehr darauf, 2019 selbst dabei zu sein", sagte Farfus, der sich mit dem Sieg beim GT World Cup in Macau in die Winterpause verabschiedet hat - beim letzten Rennen des langjährigen Schnitzer-Teamchefs Charlie Lamm am Kommandostand von Schnitzer Motorsport.

Kurz zuvor hatte Farfus bekanntgegeben, dass er 2019 nach sieben Jahren und dem Gewinn der Vize-Meisterschaft 2013 nicht mehr in der DTM an den Start gehen wird. Er bleibt BMW - neben seinem neuen Hyundai-Engagement - aber erhalten und bestreitet zahlreiche GT-Rennen für den Autobauer aus München.

Für Farfus steht mit der WTCR eine Rückkehr in vertraute Gefilde bevor. Von 2005 bis 2010 ging der Brasilianer in der WTCC für für Alfa Romeo und BMW an den Start. Farfus erzielte in 131 Rennen 15 Siege und 32 Podestplätze. Seine besten Gesamtplatzierungen waren zwei dritte Plätze in den Saisons 2006 und 2009.

Mit Tarquini konnte Hyundai außerdem seinen Star für die Saison 2019 weiterverpflichten. Der 56-jährige (!) Italiener hatte sich beim großen Finale in Macau den WTCR-Titel gesichert. Der WTCC-Champion von 2009 setzte sich beim Showdown gegen den vierfachen WTCC-Weltmeister und Hyundai-Markenkollegen Yvan Muller durch.


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