WTCR

WTCR Sepang 2019: Das Malaysia-Wochenende im News-Ticker

Die FIA WTCR geht in Sepang in die zehnte Runde. Alle Informationen zu den Trainings und Rennen in Malaysia gibt es hier im News-Ticker.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Die FIA WTCR bestreitet an diesem Wochenende das Saisonfinale! Der Tourenwagen-Weltcup feiert dabei sein Renndebüt in Malaysia auf dem Sepang International Circuit. Kann Norbert Michelisz die Spitzenposition behaupten? Hier im News-Ticker erfahrt ihr alles zu den Trainings und Rennen!

WTCR Sepang 2019: Der Zeitplan

Freitag, 13. Dezember:
03:00 Uhr: 1. Freies Training
05:45 Uhr: 2. Freies Training
08:15 Uhr: Qualifying 1
12:30 Uhr: Qualifying 2

Sonntag, 15. Dezember:
08:15 Uhr: Rennen 1 (9 Runden)
11:15 Uhr: Rennen 2 (9 Runden)
13:10 Uhr: Rennen 3 (12 Runden)

WTCR 2019: Fahrer und Teams in der Übersicht

Team Fahrzeug Fahrer 1 Fahrer 2
BRC Hyundai N Squadra Corse Hyundai i30 N TCR Norbert Michelisz Gabriele Tarquini
BRC Hyundai N Lukoil Racing Team Hyundai i30 N TCR Nick Catsburg Augusto Farfus
SLR VW Motorsport VW Golf GTI TCR Rob Huff Mehdi Bennani
SLR Volkswagen VW Golf GTI TCR Johan Kristoffersson Benjamin Leuchter
Cyan Racing Lynk & Co Lynk & Co 03 TCR Yvan Muller Thed Björk
Cyan Performance Lynk & Co Lynk & Co 03 TCR Andy Priaulx Yann Ehrlacher
Comtoyou Team Audi Sport Audi RS3 LMS Niels Langeveld Frédéric Vervisch
Comtoyou DHL Team Cupra Racing Cupra TCR Tom Coronel Aurelien Panis
KCMG Honda Civic FK8 Type R Attila Tassi Tiago Monteiro
PWR Racing Cupra TCR Daniel Haglöf Mikel Azcona
ALL-INKL.COM Münnich Motorsport Honda Civic FK8 Type R Nestor Girolami Esteban Guerrieri
WRT Audi RS3 LMS Gorden Shedden Jean-Karl Vernay
Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta Kevin Ceccon Ma Qing Hua

WTCR Sepang: Die Sessions

Session: Rennen 3
Michelisz sichert sich Titel - Kristoffersson mit Wunderleistung
Norbert Michelisz sicherte sich mit dem fünften Platz im letzten Rennen der FIA WTCR 2019 den Titel. Doch im Rampenlicht stand Johan Kristoffersson, der das Rennen vom 21. Startplatz gewinnen konnte. Zu Beginn dominierten Michelisz und Esteban Guerrieri den Kampf um die Spitzenposition, doch die beiden Rookies Mikel Azcona und Kristoffersson gesellten sich bald dazu.

Dabei hatte es Kristoffersson bereits nach der ersten Runde auf den dritten Rang geschafft. In Runde fünf kämpften Azcona und Guerrieri um die Führung, als es eine kleine Berührung kam, der eine spektakuläre Szene folgte, als das Führungsquartett nebeneinander durch die Kurven ging. Für Guerrieri hatte die Berührung mit Azcona jedoch schwere Folgen.

Ein Schaden sorgte dafür, dass der Argentinier langsamer wurde und die Chance auf den Titel verlor. Das sorgte früh für eine Entscheidung im Titelkampf, die noch spannender geworden wäre, da Michelisz ebenfalls mit technischen Problemen kämpfte. Auf dem Weg in die Startaufstellung war auch sein Hyundai kurz liegen geblieben.

Durch die Ausfälle konnte der Ungar den fünften Platz ins Ziel retten und konnte sich über Punkte und den Titel freuen. Aufgrund des schwachen Ergebnisses der Hyundai-Piloten im zweiten und dritten Rennen reichte es am Ende für Cyan Racing Lynk & Co zum Team-Titel der WTCR 2019.

Session: Rennen 2
Guerrieri sichert sich wichtigen Sieg im Titelkampf
Nach dem vorletzten Rennen der WTCR Saison 2019 liegen nur zehn Punkte zwischen Norbert Michelisz und Esteban Guerrieri. Der Argentinier hatte sich im zweiten Lauf in Sepang den Sieg vor Mikel Azcona und Johan Kristoffersson gesichert. Nach einer langen Rot-Unterbrechung dauerte das Rennen insgesamt fast zwei Stunden.

Mit ein Raketenstart von Startplatz 9 auf Rang eins in der ersten Runde legte Guerrieri die Grundlage für seinen Sieg. Nach einer Kollision zwischen Nicky Catsburg und Yvan Muller wurde das Rennen unterbrochen und weil der Hyundai von Catsburg Feuer fing, dauerte die Rotphase über eine Stunde. Norbert Michelisz wurde am Ende noch Achter, nachdem er kurz vor der Unterbrechung abgeflogen war. Im letzten Rennen starten die beiden Titelkandidaten gemeinsam aus der ersten Reihe.

Session: Rennen 1
Michelisz nach Sieg kurz vor Titel
Nach seiner Pole Position sicherte sich Norbert Michelisz im ersten Rennen auch den Sieg. Dabei kontrollierte der Ungar das Rennen auch bei schwierigen Bedingungen. Diese sorgten für verschiedene Strategien, die viel Spannung mitsich brachten. So gelang es Esteban Guerrieri von Startplatz zehn bis auf die vierte Position vorzufahren, womit er zumindest Schadensbegrenzung betrieb.

Auch Yvan Muller konnte seine Titelchancen durch eine starke Aufholjagd am Leben erhalten. Am Ende wurde der Franzose Sechster. Thed Björk, der besonders viel riskieren musste, um im Titelkampf zu bleiben, versuchte sich mit einem Wechsel auf Slicks zur Halbzeit, was sich nicht auszahlte. Stattdessen wurde der Schwede nur 27. und ist damit offiziell aus dem Titelrennen ausgeschieden.

Neben Michelisz auf dem Podium standen Aurelien Panis und Hyundai-Teamkollege Gabriele Tarquini. Joao Paulo de Oliveira bestätigte seine starke Qualifikationsleistung beim Debüt und sicherte sich den fünften Platz zwischen Guerreri und Muller. Daniel Haglöf, Johan Kristoffersson, Nicky Catsburg und Jean-Karl Vernay komplettierten die Top-Ten.

Session: Qualifying 2
Michelisz auch mit Pole für Rennen 3
In der zweiten Qualifikation ist Norbert Michelisz der nächste Schritt zum Titel gelungen. Mit einer 2:13.141 Minuten unterbot er die Zeit von Esteban Guerrieri um deutliche sieben Zehntelsekunden. Esteban Guerrieri konnte mit Platz zwei seine Chancen auf den Titel zumindest erhalten. Mikel Azcona sicherte sich die dritte Startposition, Nicky Catsburg und Gabriele Tarquini komplettierten die Top-Fünf.

Die Meisterschaftsführenden bei den Teams, Cyan Racing, machten derweil Schlagzeilen in der falschen Richtung. Nach einem schwachen Qualifying für Rennen 1, verfehlten sie es auch im Kampf um die Startplätze für die Rennen zwei und drei eine gute Leistung. Keiner der Lynk&Co-Boliden schaffe es in die zweite Runde. Yvan Muller sicherte sich mit Platz 13 noch die beste Startposition.

Session: Qualifying 1
Michelisz mit Pole für Rennen 1
Im Kampf um den WTCR-Titel gelang Norbert Michelisz im ersten Qualifying ein großer Schritt. Mit der Pole Position sicherte er sich für das erste Rennen die optimale Ausgangsposition. Mit einer Runde von 2:13.748 Minuten unterbot er die Konkurrenz um fast vier Zehntel. Dabei halfen ihm seine Teamkollegen, die ihm auf den Geraden Windschatten spendeten.

Esteban Guerrieri gelang es unterdessen nur, sich für Startplatz zehn zu qualifizieren. Doch für Yvan Muller und Thed Björk sah es im Kampf um den Teamtitel noch schlechter aus. Muller belegte Rang 16, Björk geht nur von Rang 28 ins Rennen. Die Qualifikation wurde einmal durch eine Full Course Yellow unterbrochen, nachdem Rob Huff im SLR Volkswagen einen Reifenstapel umgeworfen hatte. MotoGP-Pilot Hafizh Syahrin belegte bei seinem Wildcard-Gaststart nur den 29. Platz.

Session: 2. Freies Training
Azcona weiter stark unterwegs
Im zweiten Training gelang Mikel Azcona im Cupra die Bestzeit. Mit 2:14.989 Minuten war er noch einmal zwei Zehntelsekunden schneller als die Bestzeit des ersten Trainingslaufs. Damit schlug er Norbert Michelisz, der im ersten Training die Bestzeit gesetzt hatte, knapp. Dessen Teamkollege Gabriele Tarquini belegte Rang drei vor Ma Qing Hua im Alfa Romeo. Frederic Vervisch, Nick Catsburg, Augusto Farfus, Aurelien Panis, Niels Langeveld und Tiago Monteiro komplettierten die Top-Ten.

Session: 1. Freies Training
Michelisz beginnt mit Bestzeit
Der Meisterschaftsführende begann das letzte Rennwochenende mit der Bestzeit im ersten Training. Dabei setzte er sich von Beginn an an der Spitzenposition der Zeitentabelle fest, wobei er seine Zeit bis auf 2:15.124 Minuten verbesserte. Nestor Girolami belegte die zweite Position. Die beiden anderen Meisterschaftsanwärter Thed Björk und Yvan Muller belegten nur die Plätze 25 und 26, da den Boliden die Hitze zu schaffen machte.

Joao Paulo de Oliveira zeigte bei seinem Debüt eine beeindruckende Leistung und belegte im KCMG Honda die sechste Position. Ebenfalls gut unterwegs war Mikel Azcona, der bereits jetzt der beste Rookie 2019 ist. Der Cupra-Pilot belegte den dritten Rang im ersten Training. Mit Jean-Karl Vernay im Audi auf der vierten Position schafften es vier Marken in die Top-Vier.


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