"Ich bin froh, dass ich dem Crash heil entgangen bin", erzählte Randy de Puniet und spielte damit auf die Anfangsphase des Rennens an. Wie von vielen Fahrern gestern schon angemahnt, wurden die ersten zwei Kurven zur Schlüsselfunktion für das gesamte Rennen. Alex De Anglis war innen und rutschte mit seiner Honda weg, traf dabei Edwards, welcher im Absteigen noch Lorenzo und Hayden am Hinterrad erwischte.
Lorenzo konnte sich fast unbeirrt auf dem Bike halten, Hayden hatte in voller Schräglage keine Chance. De Puniet konnte dem Crash zwar entgehen, fiel aber von Rang neun auf 14 zurück. "Ich hatte das Pech, das ich zur falschen Zeit am falschen Ort war", erklärte de Puniet. Als Zwölfter konnte der LCR Honda-Pilot zumindest noch Punkte holen. "Wir hatten uns sicher ein besseres Ergebnis erwartet, aber wir haben Punkte geholt und das ist positiv", meinte de Puniet.
Trotz seiner Knöchelverletzung am linken Fuß, holte er alles aus seiner Honda RC212V heraus. "Obwohl ich noch nicht wieder ganz fit bin, konnten wir unsere Rundenzeiten in den letzten drei Tagen stetig verbessern und wir sind wieder zurück im Mittelfeld. Das gesamte Team hat einen großartigen Job gemacht", erklärte de Puniet erfreut. Die dreiwöchige Pause bis zum Rennen in Portugal will er nutzen, um wieder vollständig fit zu werden.



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