Nach den Stürzen von Brünn und Indianapolis will der Italiener Marco Melandri in der Heimat endlich wieder einmal das schwarz-weiß-karierte Tuch sehen. "Ich muss hier ankommen", gab der Hayate-Pilot die klare Marschrichtung aus. "Der Sturz in Indianapolis war nicht wild. Ich wollte James hinter mir halten und habe dabei etwas zu sehr gepusht. In Brünn hatte ich kein Glück, aber wir waren dort gut unterwegs."
Melandri mag die Piste Misanos und rechnet im Rennen mit einem siebten oder achten Rang. Auch wenn er weiß, dass es da so kleine Schwierigkeiten geben könnte. "Es ist hier schwer, den Kurvenspeed zu halten", machte er klar. "Es sind noch fünf Rennen, da lässt sich noch einiges herausholen. In den vergangenen zwei Rennen habe ich leider viele Punkte verloren. Ich will wieder ordentliche Ergebnisse holen, dann kann ich auch noch um WM-Rang sieben kämpfen." Über die Mannschaft von Hayate, dem kleinsten der MotoGP-Teams, kann sich Melandri ausschließlich positiv äußern. "Unsere Probleme im Winter haben das Team enger zusammengeschweißt."

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