Nach dem Training am Freitag in Donington musste Marco Melandri zugeben, dass ihn ein Flag-to-Flag-Rennen am Sonntag nicht ganz unvorbereitet treffen würde. Denn in der verregneten Session konnte der Italiener schon einiges ausprobieren. "Wir konnten schon einmal sehen, wie die Maschine mit Regenreifen fährt und auch testen, ab wann man die Reifen wechseln kann, wenn die Bedingungen im Rennen so sind wie im Training", sagte er.
Er war aber auch so zuversichtlich, denn im halbwegs Trockenen hatte er sich mit der Maschine gut gefühlt und einen guten Rhythmus gefunden. Lediglich das alte Lied von der fehlenden Traktion blieb das gleiche, was in der Qualifikation zu einem Problem werden könnte. Würde er es sich aussuchen können, bevorzugte Melandri ohnehin ein trockenes Rennen. "Ich würde ein Rennen im Trockenen bevorzugen, denn diese Strecke ist im Nassen recht gefährlich. Das Grip-Niveau ist hier schlecht, wenn es nass ist und es ist nicht einfach, die Reifen auf Temperatur zu bringen", meinte er.

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